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Mittwoch, 18. Mai 2005
Nazi-E-Mails
varzil, 19:18h
Die Republik leidet derzeit wieder unter einer Flut von Spam-E-Mails mit rechtsradikalem Inhalt.
Ein Markenzeichen für den Geist, der da weht, ist der falsche Imperativ: "Lese selbst!"
Nein, liebe Leute, schon aus formalen Gründen: So nicht! Nicht so!
Ein Markenzeichen für den Geist, der da weht, ist der falsche Imperativ: "Lese selbst!"
Nein, liebe Leute, schon aus formalen Gründen: So nicht! Nicht so!
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Mittwoch, 18. Mai 2005
Winter im Mai
varzil, 01:52h
Drau??en f??hlt es sich immer noch so an wie es auf dem Foto aussieht.
(das ist eigentlich nur ein Test, um zu sehen, ob man Fotos von Flickr jetzt einfacher posten kann).
(das ist eigentlich nur ein Test, um zu sehen, ob man Fotos von Flickr jetzt einfacher posten kann).
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Wahlberechtigte in Farben
varzil, 21:25h
Wer schon immer mal eine schöne bunte Karte sehen wollte, die viel sagt und nichts erklärt:

Anmerkung:
Es geht darum, wieviel Wahlberechtigte in einem Stimmbezirk wohnen (rot: mehr als 1400, blau: 800 und weniger, weiß: gar keiner). Unklar bleibt, warum die Wahlbezirke so sind, wie sie sind.

Anmerkung:
Es geht darum, wieviel Wahlberechtigte in einem Stimmbezirk wohnen (rot: mehr als 1400, blau: 800 und weniger, weiß: gar keiner). Unklar bleibt, warum die Wahlbezirke so sind, wie sie sind.
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Newsweek, der Koran und das Klo
varzil, 21:01h
Was auch immer im einzelnen gewesen sein mag:
Fakt ist zunächst, dass es einige Tote gegeben hat aufgrund von Unruhen in Afghanistan und Pakistan.
Zunächst einmal also nichts Neues, möchte man sagen (leider).
Ursache der Unruhen soll ein Bericht in Newsweek gewesen sein, wonach in Guantanomo Bay Gefangene dadurch gedemütigt wurden, dass man Schindluder mit dem Koran getrieben hat.
Newsweek dementiert inzwischen den eigenen Bericht, allerdings nicht ohne noch einmal auf die eigene Berichterstattung einzugehen:
So wie das Newsweek-Dementi da oben klingt, muss man sich danach aber vorstellen, dass der Koran offenbar in ein Klo geworfen wurde. Völlig unklar bleibt die Frage, ob das Ding durch ein durchschnittlich wohl 12 cm dickes Toilettenabflussrohr passen würde. Eine ordentliche Bibel passt jedenfalls nicht einfach durch ein europäisches Toilettenabflussrohr. Und viel kleiner als eine Bibel wird ein Koran auch nicht sein.
Das Dementi von Newsweek hilft einem da auch nicht weiter:
Ein richtiges Dementi, sprich ein ordenlicher Rückzieher, ist das nun nicht gerade. Insoweit haben die Extremisten in Afghanistan und Pakistan mit ihrer Empörung über das Geschehen wohl recht, wenn das technische Problem, wie man das Gründungsbuch einer der drei großen Weltreligionen in ein Toilettenrohr kriegt, geklärt wäre.
In den USA ist ja alles groß: das Land, die Straßen, die Autos, die Steaks - daher vielleicht sogar auch die Toilettenrohre.
Fakt ist zunächst, dass es einige Tote gegeben hat aufgrund von Unruhen in Afghanistan und Pakistan.
Zunächst einmal also nichts Neues, möchte man sagen (leider).
Ursache der Unruhen soll ein Bericht in Newsweek gewesen sein, wonach in Guantanomo Bay Gefangene dadurch gedemütigt wurden, dass man Schindluder mit dem Koran getrieben hat.
Newsweek dementiert inzwischen den eigenen Bericht, allerdings nicht ohne noch einmal auf die eigene Berichterstattung einzugehen:
- ...Two weeks ago, in our issue dated May 9, Michael Isikoff and John Barry reported in a brief item in our Periscope section that U.S. military investigators had found evidence that American guards at the detention center in Guantanamo Bay, Cuba, had committed infractions in trying to get terror suspects to talk, including in one case flushing a Qur'an down a toilet. Their information came from a knowledgeable U.S. government source,...
So wie das Newsweek-Dementi da oben klingt, muss man sich danach aber vorstellen, dass der Koran offenbar in ein Klo geworfen wurde. Völlig unklar bleibt die Frage, ob das Ding durch ein durchschnittlich wohl 12 cm dickes Toilettenabflussrohr passen würde. Eine ordentliche Bibel passt jedenfalls nicht einfach durch ein europäisches Toilettenabflussrohr. Und viel kleiner als eine Bibel wird ein Koran auch nicht sein.
Das Dementi von Newsweek hilft einem da auch nicht weiter:
- ...Our original source later said he couldn't be certain about reading of the alleged Qur'an incident in the report we cited, and said it might have been in other investigative documents or drafts. ...
Editor's Note: On Monday afternoon, May 16, Whitaker issued the following statement: Based on what we know now, we are retracting our original story that an internal military investigation had uncovered Qur'an abuse at Guantanamo Bay.
Ein richtiges Dementi, sprich ein ordenlicher Rückzieher, ist das nun nicht gerade. Insoweit haben die Extremisten in Afghanistan und Pakistan mit ihrer Empörung über das Geschehen wohl recht, wenn das technische Problem, wie man das Gründungsbuch einer der drei großen Weltreligionen in ein Toilettenrohr kriegt, geklärt wäre.
In den USA ist ja alles groß: das Land, die Straßen, die Autos, die Steaks - daher vielleicht sogar auch die Toilettenrohre.
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Freitag, 13. Mai 2005
obdachloser Sekt
varzil, 16:34h
Eine skurrile Geschichte aus Bremen (die Süddeutsche tituliert das als "Sektattacke":)
Der Wirtschaftssenator Peter Gloystein begießt einen Obdachlosen bei einem Weinfest mit Sekt und tritt 24 Stunden später zurück.
Jetzt kennt man ihn auch außerhalb Bremens: ein Rücktritt mit Format.
Der Wirtschaftssenator Peter Gloystein begießt einen Obdachlosen bei einem Weinfest mit Sekt und tritt 24 Stunden später zurück.
Jetzt kennt man ihn auch außerhalb Bremens: ein Rücktritt mit Format.
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Tag des Orgasmus
varzil, 11:51h
Dinge, die die Welt unbedingt braucht:
Der "Tag des O...." , und nicht die "Geschichte der O" oder so. Die brasilianische Stadt Esperantina beging den Tag am 9. Mai (also noch vor Mamertus und Co.):
Dann liest er den Text erneut und fragt sich, warum der Bürgermeister zum einen die Beziehung nur von "verheirateten Paaren", zum andern aber ausgerechnet die "ejaculatio praecox" thematisiert.
Bleibt ihm zu wünschen, dass er - wie ein gelehriger Bild-Zeitungsleser - nur Aufmerksamkeit erregen will. Wie heißt die Stadt doch gleich? Esperantina? "Hoffnung"?
O Wanderer,
kommst Du nach Esperantina,
lass fahren alle Hoffnung ...
Der "Tag des O...." , und nicht die "Geschichte der O" oder so. Die brasilianische Stadt Esperantina beging den Tag am 9. Mai (also noch vor Mamertus und Co.):
- ... Bürgermeister Felipe Santolia sagte heute, die Initiative solle die Beziehung verheirateter Paare verbessern. "Wir feiern den Orgasmus in jeder Hinsicht. Es gibt sogar eine Podiumsdiskussion zur vorzeitigen Ejakulation." ...
Dann liest er den Text erneut und fragt sich, warum der Bürgermeister zum einen die Beziehung nur von "verheirateten Paaren", zum andern aber ausgerechnet die "ejaculatio praecox" thematisiert.
Bleibt ihm zu wünschen, dass er - wie ein gelehriger Bild-Zeitungsleser - nur Aufmerksamkeit erregen will. Wie heißt die Stadt doch gleich? Esperantina? "Hoffnung"?
O Wanderer,
kommst Du nach Esperantina,
lass fahren alle Hoffnung ...
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