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Donnerstag, 12. Oktober 2006
"Kontakt"-Formular
varzil, 18:01h
Bei medion.de kann man über ein Kontaktformular z. B. nach der Code-Liste für die Universal-Fernbedienung MD 80838 fragen. Dazu gibt man
Dann kriegt man erst einmal eine elektronische Bestätigung, dass man die Frage gestellt hat. Und dann fragt der Support, um welche Gerätenummer es denn geht.
(Aus der beigefügten Anfrage E-Mail ist ersichtlich, dass nur das Freitext-Feld angekommen ist, vielleicht auch die E-Mail-Adresse, weil sie sonst ja nicht hätten antworten können....
So einen Kontakt empfindet man als mangelhaft.
Update 16:40 Uhr
Der Autor hatte einen Zahlendreher in der Gerätenummer. Daher kann man die Rückfrage des Supports, um welches Gerät es geht, doch ganz gut verstehen.
Und sie haben jetzt 2 x innerhalb weniger Stunden geantwortet. Der Kontakt ist da doch besser als oben bekrittelt.
Asche auf das Haupt des Autors.
- Anrede
- Vorname
- Name,
- Anschrift,
- Telefonnummern tagsüber und abends,
- Faxnummer,
- E-mail-Adresse,
- Gerätekategorie,
- Gerätenummer,
- Kaufdatum
- Geschäft, wo man das Gerät eingekauft hat,
- Farbe
- "Ich möchte gerne (Auswahlliste)
- Wie können wir Ihnen Helfen (Freitextfeld)
Dann kriegt man erst einmal eine elektronische Bestätigung, dass man die Frage gestellt hat. Und dann fragt der Support, um welche Gerätenummer es denn geht.
(Aus der beigefügten Anfrage E-Mail ist ersichtlich, dass nur das Freitext-Feld angekommen ist, vielleicht auch die E-Mail-Adresse, weil sie sonst ja nicht hätten antworten können....
So einen Kontakt empfindet man als mangelhaft.
Update 16:40 Uhr
Der Autor hatte einen Zahlendreher in der Gerätenummer. Daher kann man die Rückfrage des Supports, um welches Gerät es geht, doch ganz gut verstehen.
Und sie haben jetzt 2 x innerhalb weniger Stunden geantwortet. Der Kontakt ist da doch besser als oben bekrittelt.
Asche auf das Haupt des Autors.
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Mittwoch, 11. Oktober 2006
Träume: Lost bei Charmed und Star Trek
varzil, 17:07h
Der Autor bekennt sich zu "Lost", einer jetzt in der 2. Saison befindlichen Fernsehserie bei Pro 7.
Selbige Serie wird regulär montags um 21 Uhr gesendet, zu einem Zeitpunkt, an dem der Autor NIE vor dem Fernseher sitzt.
Die Klugheit der Senderleitung (oder die Programmarmut) hat dafür gesorgt, dass die Sendung mittwochs um 0:05 Uhr wiederholt wird.
Heute Nacht um 0:07 Uhr (pünktlich waren die da noch nie, manchmal geht es aber zu früh los!) ging es unter anderem um Shannon (Maggie Grace), eine jener immer wieder gut anzusehenden amerikanischen Blondinen (Bild rechts bei en.wikipedia.org). Für alle, die Lost nicht kennen: es geht um eine Reihe von Flugpassagieren, die nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgeschiedenen Südseeinsel gestrandet sind.
Irgendwann fällt einem dann aber auf, dass die beamende Blondine nicht die richtige Blonde ist:
(Bild links bei Pro Sieben). Konkreter: wenn man mal rekonsturiert und im Web recherchiert, dann beamt da gar nicht mehr Shannon alias Maggie Grace, sondern Kaley Cuoco alias Billie. Denn auf "Lost" folgt "Charmed", ebenfalls eine amerikanische Pro 7-Serie, in der es ebenfalls auch eine Reihe nett anzusehender amerikanischer Blondinen gibt.
Warum die da in bester Star-Trek-Manier allerdings hin- und herbeamen, ist um die Uhrzeit nicht mehr zu eruieren. Der Autor greift zur "all out"-Taste der Universal-Fernbedienung und wankt ins Bett - ein traumhafter Fernsehabend.
Die Klugheit der Senderleitung (oder die Programmarmut) hat dafür gesorgt, dass die Sendung mittwochs um 0:05 Uhr wiederholt wird.
Heute Nacht um 0:07 Uhr (pünktlich waren die da noch nie, manchmal geht es aber zu früh los!) ging es unter anderem um Shannon (Maggie Grace), eine jener immer wieder gut anzusehenden amerikanischen Blondinen (Bild rechts bei en.wikipedia.org). Für alle, die Lost nicht kennen: es geht um eine Reihe von Flugpassagieren, die nach einem Flugzeugabsturz auf einer abgeschiedenen Südseeinsel gestrandet sind.
- Shannon spent much of her adolescence with her step-brother, Boone Carlyle. From a young age she suspected that he was in love with her, but she never returned these feelings. She studied ballet and, as she got older, taught dance classes to young girls. ...
(Quelle: Wikipedia zu shannon Rutherford)
- Exkurs:
Nachts sind die Werbepausen kürzer als abends um 20 Uhr. Während ein Vorwärtsspringen um 5 Minuten bei einer um 20 Uhr aufgezeichneten Sendung nur selten den Werbeblock überbrückt, ist das für nachts ein guter Mittelwert.
Irgendwann fällt einem dann aber auf, dass die beamende Blondine nicht die richtige Blonde ist:
(Bild links bei Pro Sieben). Konkreter: wenn man mal rekonsturiert und im Web recherchiert, dann beamt da gar nicht mehr Shannon alias Maggie Grace, sondern Kaley Cuoco alias Billie. Denn auf "Lost" folgt "Charmed", ebenfalls eine amerikanische Pro 7-Serie, in der es ebenfalls auch eine Reihe nett anzusehender amerikanischer Blondinen gibt. Warum die da in bester Star-Trek-Manier allerdings hin- und herbeamen, ist um die Uhrzeit nicht mehr zu eruieren. Der Autor greift zur "all out"-Taste der Universal-Fernbedienung und wankt ins Bett - ein traumhafter Fernsehabend.
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Dienstag, 10. Oktober 2006
Bombenempörung über Nordkorea
varzil, 21:30h
Was lange droht, ward endlich wahr:
Das alles war soweit vorhersehbar, und so ist es kein Wunder, dass die US-Regierung schon Montag-Nacht einen UN-Resolutionsentwurf an die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats verteilen konnte. Irgendwer im State-Department wusste offenbar, in welcher Schublade der Text für den Ernstfall lag.
Wenn es denn allerdings wirklich nur eine Kilotonne war, die da in Nordkorea an Sprengkraft freigeworden ist - spricht vieles für eine Fehlzündung. Denn es ist offenbar sehr schwierig, gezielt eine so "kleine" Atombombe zu bauen. Berücksichtigt man die grundsätzlchen Probleme bei der Zündung einer Atombombe (vgl. Wikipedia), wird es sehr wahrscheinlich, dass da entweder irgend etwas Konventionelles in die Luft geflogen ist (warum behauptet Nordkorea dann aber, es sei ein Atomtest gewesen?) oder bei der Explosion ist etwas nicht richtig abgelaufen. So wäre beispielsweise die Kettenreaktion vorzeitig abgebrochen, wenn das spaltbare Material zu schnell auseinander geflogen wäre. Vielleicht haben aber auch die Russen richtig gemessen, und dann war es gar nicht eine kleine, sondern eine ganz normale Atomtestexplosion ...
Abgesehen davon, dass man sich wohl selten in der großen Politik so einig war wie im Moment gegen Nordkorea, wundert es einen schon, warum sich alle Welt eigentlich so empört. Es ist nicht der erste Atombombentest, etliche Länder haben es auch schon knallen lassen, und niemand hat den Sicherheitsrat dagegen mobilisiert.
Warum ist also ein Atombombentest in Nordkorea böser als ein Test in Indien, Israel (die haben allerdings noch nicht offiziell geknallt) oder Pakistan, ganz zu schweigen von Russland, Frankreich, England oder USA?
Verboten sind die Tests jedenfalls (noch) nicht:
Noch einmal zur Klarstellung: Nordkorea hat einen (EINEN!) und dazu noch einen eventuell misslungenen Atombombentest hinter sich.
Im Verlgeich dazu das Arsenal der Atomwaffenstaaten zur Zeit:
Varzil jedenfalls hat ernste Zweifel, ob man zwischen "guten" und "bösen" Atomwaffen unterscheiden kann.
- "Wissenschaftler haben in der Region, in der Nordkorea nach eigenen Angaben einen Atomwaffentest durchgeführt hat, eine erderschütternde Explosion registriert. Aber ob die Ursache tatsächlich ein Nukleartest war, lässt sich nicht so leicht beantworten.
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[...Xavier Clement von der französischen Atombehörde ...] Seine Behörde schätzt die Stärke des mutmaßlichen nordkoreanischen Atomtests auf maximal eine Kilotonne, das entspricht der Detonation von 1.000 Tonnen TNT. Für eine Atombombe wäre das sehr wenig - so wenig, dass das Verteidigungsministerium in Paris sogar vermutet, der Test Nordkoreas sei möglicherweise nicht wie geplant abgelaufen und es habe einen Fehler gegeben.
...
Die Einschätzungen zur Explosion in Nordkorea divergierten dabei stark: In Paris war von einer Stärke von rund einer Kilotonne die Rede, das geologische Institut in Südkorea sprach von einer halben Kilotonne. Die Angaben aus Russland lagen um ein Vielfaches höher, das Verteidigungsministerium ging dort von fünf bis 15 Kilotonnen TNT aus.
...
(Quelle: heute.de )
Das alles war soweit vorhersehbar, und so ist es kein Wunder, dass die US-Regierung schon Montag-Nacht einen UN-Resolutionsentwurf an die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats verteilen konnte. Irgendwer im State-Department wusste offenbar, in welcher Schublade der Text für den Ernstfall lag.
Wenn es denn allerdings wirklich nur eine Kilotonne war, die da in Nordkorea an Sprengkraft freigeworden ist - spricht vieles für eine Fehlzündung. Denn es ist offenbar sehr schwierig, gezielt eine so "kleine" Atombombe zu bauen. Berücksichtigt man die grundsätzlchen Probleme bei der Zündung einer Atombombe (vgl. Wikipedia), wird es sehr wahrscheinlich, dass da entweder irgend etwas Konventionelles in die Luft geflogen ist (warum behauptet Nordkorea dann aber, es sei ein Atomtest gewesen?) oder bei der Explosion ist etwas nicht richtig abgelaufen. So wäre beispielsweise die Kettenreaktion vorzeitig abgebrochen, wenn das spaltbare Material zu schnell auseinander geflogen wäre. Vielleicht haben aber auch die Russen richtig gemessen, und dann war es gar nicht eine kleine, sondern eine ganz normale Atomtestexplosion ...
Abgesehen davon, dass man sich wohl selten in der großen Politik so einig war wie im Moment gegen Nordkorea, wundert es einen schon, warum sich alle Welt eigentlich so empört. Es ist nicht der erste Atombombentest, etliche Länder haben es auch schon knallen lassen, und niemand hat den Sicherheitsrat dagegen mobilisiert.
Warum ist also ein Atombombentest in Nordkorea böser als ein Test in Indien, Israel (die haben allerdings noch nicht offiziell geknallt) oder Pakistan, ganz zu schweigen von Russland, Frankreich, England oder USA?
Verboten sind die Tests jedenfalls (noch) nicht:
- "...Die internationale Überwachungsbehörde für das Verbotsabkommen von Atomtests (CTBTO) hat weltweit rund 200 Messstationen für die Beobachtung solcher Experimente. Ihre Daten werden bis zum In-Kraft-Treten des Vertrags aber nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Notwendig ist die Ratifizierung durch 44 Staaten, die über Atomkraftwerke oder Forschungsanlagen verfügen, die im Anhang des Dokuments aufgeführt sind. Bisher haben dies erst 34 Länder getan. Unter anderen fehlen noch die USA, China, Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea.
(Quelle: heute.de )
Noch einmal zur Klarstellung: Nordkorea hat einen (EINEN!) und dazu noch einen eventuell misslungenen Atombombentest hinter sich.
Im Verlgeich dazu das Arsenal der Atomwaffenstaaten zur Zeit:
- Über nukleare Gefechtsköpfe verfügen:
- China: 400 - 600
Frankreich: 348 - 350
Großbritannien: 185 - 200
Russland: 8.400
USA: 10.240
Varzil jedenfalls hat ernste Zweifel, ob man zwischen "guten" und "bösen" Atomwaffen unterscheiden kann.
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