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Dienstag, 24. Oktober 2006
Koloraturschaden (2)
varzil, 15:44h
Auf der Suche nach der längsten Koloratur:
Nota bene:
Ein gelungenes Konzert war es nebenbei bemerkt auch, nicht nur für die Aufführenden, wenn man Gunild (tatsächlich wohl eine Gunhild ohne h) Lohmann im Bonner Generalanzeiger vom 23.10.2006 glauben mag.
- W. A. Mozart: c-Moll Messe KV 427:
In der "Cum sancto spiritu"-Fuge im Bass gibt es eine 88 Töne (11 Takte mit jeweils 8 Achteln) lange Koloratur, deutlich länger als Händels Messias "For unto us" mit 56 Tönen im Sopran ...
Nota bene:
Ein gelungenes Konzert war es nebenbei bemerkt auch, nicht nur für die Aufführenden, wenn man Gunild (tatsächlich wohl eine Gunhild ohne h) Lohmann im Bonner Generalanzeiger vom 23.10.2006 glauben mag.
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Montag, 23. Oktober 2006
Die Matrix und der Stromausfall
varzil, 11:59h
Heute Nacht hätte man einen schönen Fernsehabend verbringen können. "Matrix reloaded" stand auf dem Programm. Aus der Handlung nur ein kurzer Ausschnitt:
Erst nach 30 Minuten kam der Strom wieder. Das wars dann mit dem Fernsehabend.
Warum der Strom ausgefallen ist? Der Bonner Generalanzeiger weiß nix, und die Stadtwerke Bonn preisen auf ihrer Homepage die Versorgungssicherheit:
- "...Durch das Ausschalten der Notstromversorgung und der Sprengung eines Kraftwerks bestehe für kurze Zeit die Möglichkeit, eine Verbindung zu einer Etage in einem Hochhaus zu öffnen, in der sich dieser befinden soll...."
(Quelle: Wikipdia zu Matrix reloaded)
Erst nach 30 Minuten kam der Strom wieder. Das wars dann mit dem Fernsehabend.
Warum der Strom ausgefallen ist? Der Bonner Generalanzeiger weiß nix, und die Stadtwerke Bonn preisen auf ihrer Homepage die Versorgungssicherheit:
- "...Auch wenn die Kunden mittlerweile wählen können, von wem sie die Stromrechnung erhalten, ins Haus geliefert wird die Energie nach wie vor durch das Stromnetz der SWB, denn kein Unternehmen verfügt über so gute Verbindungen in der Stadt wie SWB Energie und Wasser. ..."
(Quelle: www.stadtwerke-bonn.de)
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Freitag, 20. Oktober 2006
"Unterschicht"
varzil, 16:54h
"Unterschicht" soll man ja nicht mehr sagen. Das soll gestern der Bundestag gesagt haben. Am vergangenen Mittwoch hörte es jedenfalls der Autor so von Herrn Pofalla bei "hart - aber fair".
Was im Bundestag gesagt worden ist, ist nicht klar. Das Protokoll vom 19.10.2006 ist jedenfalls unergiebig. Eigentlich es ja einen schon interessieren, wie der Bundestag das Wort "utnerschicht" tabuisiert, ohne das Wort "Unterschicht" zu verwenden und damit gegen seinen eigenen Grundsatz zu verstoßen.
Ärgerlich an der laufenden Diskussion um Unterschichten: Armut, Dummheit und Dreistheit werden durcheinander verwuchselt und verschwurbelt, bis niemand mehr recht durchblickt.
Oder wem das zu abstrakt ist:
Zur Unterschicht gehört, wer
Was im Bundestag gesagt worden ist, ist nicht klar. Das Protokoll vom 19.10.2006 ist jedenfalls unergiebig. Eigentlich es ja einen schon interessieren, wie der Bundestag das Wort "utnerschicht" tabuisiert, ohne das Wort "Unterschicht" zu verwenden und damit gegen seinen eigenen Grundsatz zu verstoßen.
Ärgerlich an der laufenden Diskussion um Unterschichten: Armut, Dummheit und Dreistheit werden durcheinander verwuchselt und verschwurbelt, bis niemand mehr recht durchblickt.
- "ZP 5 Aktuelle Stunde auf Verlangen der Fraktionen der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN:
Neue Armut in Deutschland - Die aktuelle Diskussion um sogenannte Unterschichten"
(Quelle: Plenarprotokoll 19.10.2006)
- Armut
Arm ist, wer sich um sein tägliches Brot Sorgen machen muss, eventuell dazu auch noch um ein Dach überm Kopf. - Dumm
ist, wer es nicht besser weiß und vor allem nicht besser wissen will: Armut und Dummheit haben nichts miteinander zu tun. - Dreist
ist, wer ohne Rücksicht auf seine Nachbarn lebt, gemeinsames (öffentliches) Eigentum wie Fahrstühle, Bus und Bahn, zerstört oder beschmutzt etc. - Faul
ist, wer etwas nicht tut, obwohl er etwas tun könnte und tun müsste.
Oder wem das zu abstrakt ist:
Zur Unterschicht gehört, wer
- in Aufzüge pinkelt,
- den Müll aus dem Fenster wirft,
- sich - bei voller Gesundheit - seinen Unterhalt staatlich subventionieren lässt,
- Fernsehsendungen wie z.B. zum Thema "Hilfe, meine Mutter hat mich vergewaltigt" ansieht.
- kein Klingelschild hat
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