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Donnerstag, 21. Dezember 2006
Mozart - schlecht gemacht
varzil, 13:07h
Vor 3 Monaten gab es große Aufregung um eine immerhin 3 Jahre alte Neuenfels-Inszenierung von Mozarts "Idomeneo" an der Deutschen Oper in Berlin.
Richtig peinlich ist an der Sache nach der offensichtlich völlig präcoxen Sicherheitswarnung allerdings vor allem die Qualität des Dargebotenen:
Als Tenor bleibt vor allem eines in Erinnerung: Da hat die Deutsche Oper Berlin ("Wieviel Opernhäuser hat Berlin eigentlich?") noch einmal eine unverhoffte Chancen, positive Schlagzeilen oder zumindest einen guten Eindruck zu machen. Was aber passiert?
Erst macht man viel Bohei, und im Ergebnis wird es dann schlecht.
Offenbar liegen Berlins Qualitäten woanders.
- "Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hatte im September Intendantin Harms zu der Absetzung des Stücks geraten. Eine konkrete Gefahr bestand damals nicht. Die Absetzung hatte weltweit für Schlagzeilen gesorgt und war bei Künstlern und Politikern bis hin zu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf heftige Kritik gestoßen.
(Quelle: Süddeutsche online)
- Nebenbei:
Was soll eine Opern-Intendanz eigentlich tun, wenn die Polizei in Gestalt ihres obersten Dienstherrn vor der Aufführung einer Oper warnt? Soll sie die Warnung ignorieren?
- "...Vor dem Opernhaus patrouillieren Polizisten, über dem Eingang spannte sich ein Transparent mit der Aufschrift "Wir bitten um Verständnis für die Kontrollen.“ Im Foyer mussten die Gäste Metalldetektoren passieren und Taschenkontrollen über sich ergehen lassen, vor dem Haus demonstrierten nur einige wenige christliche Fundamentalisten.
Mit halbstündiger Verspätung, aber ohne größere Zwischenfälle hatten sich um 20:00 Uhr die Türen geschlossen. Die Fernsehkameras mussten draußen bleiben.
(Quelle: Süddeutsche online)
- Zwischen Sicherheitsschleusen und Sektgläsern waren unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (beide CDU), die Grünen-Politiker Volker Beck und Kathrin Göring Eckardt und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zu sehen.
Rund 250 Journalisten aus aller Welt hatten sich für die Aufführung im größten Opernhaus Berlins angesagt. Die Fernsehsender 3Sat und RBB sendeten live aus dem Foyer.
...
Mehrere prominente Muslime, unter ihnen der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, und der Vorsitzende des Islamrats, Ali Kizilkaya, wollten sich das Werk nicht ansehen.
Schäuble hatte auf Anregung muslimischer Teilnehmer alle Mitglieder der Deutschen Islam-Konferenz dazu eingeladen. Vertreter aus beiden großen christlichen Kirchen zeigten Verständnis für die Ablehnung einiger Muslime. Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Hans Joachim Meyer, sprach von einem "religionsfeindlichen Spektakel“.
...
(Quelle: Süddeutsche online)
Richtig peinlich ist an der Sache nach der offensichtlich völlig präcoxen Sicherheitswarnung allerdings vor allem die Qualität des Dargebotenen:
- "Da hätte Intendantin Harms die Chance gehabt, die Weltöffentlichkeit von der Leistungsfähigkeit und dem künstlerischen Niveau ihres Hauses zu überzeugen und damit die angeschlagene Position der Deutschen Oper wieder zu festigen. Ein glanzvoller, intensiv geprobter Abend von musikalischer Hochspannung hätte dieser „Idomeneo“ werden müssen - geworden ist es eine trübselige Repertoireaufführung von unterdurchschnittlicher Qualität.
Ein blasser Kapellmeister (Ralf Weikert) tut alles, um die Wogen desMozartschen Seelenozeans zu glätten. Das müde, klein besetzte Orchester und der mittlerweile arg heruntergekommene Chor produzieren einen stumpfen Einheitston ohne dramatische Präsenz – keine Spur mehr von dem Versuch einer Synthese aus modernem Orchesterklang und historischem Affektbewusstsein, um die sich Lothar Zagrosek bei der Premiere bemüht hatte.
Lieblos zusammengewürfelt auch die Sängerbesetzung: Wagner-Heroine Mihoko Fujimura gibt einen säuerlichen Idamante, Victoria Loukianetz ringt um den nötigen Furor für ihre Elettra, die junge Nicole Cabell macht als adrette Trojanerprinzessin Ilia noch die beste Figur. Der argentinische Tenor Raul Giménez, in den neunziger Jahren mit Belcanto-Rollen erfolgreich, hat für den Kreterkönig nur noch einen kurzen Atem und eine gestemmte Mittellage zur Verfügung – für ein großes Opernhaus ist das zu wenig.
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(Quelle: Jörg Königsdorf in der Süddeutschen Zeitung, Papierausgabe vom 20.12.2006, S. 13)
- ...Die immerhin redlichen Bemühungen der Sänger, die Regieanweisungen zu erfüllen, machen freilich nur umso offenbarer, dass ein Theater Neuenfelsscher Prägung kaum mit dem herkömmlichen Repertoiresystem eines großen Opernhauses und seinen ständig wechselnden Besetzungen vereinbar ist. Gerade Schlüsselszenen wie Idomeneos finale Wahnsinnstat wirken nurmehr schal, sie scheinen den Darstellern bisweilen sogar etwas peinlich zu sein. Die darstellerische Überzeugungskraft, die solche Produktionen brauchen, sind als Ergebnis eines mehrwöchigen Probenprozesses eben nicht durch kurze Einweisungen zu ersetzen.
(Quelle: Jörg Königsdorf in der Süddeutschen Zeitung, Papierausgabe vom 20.12.2006, S. 13)
- "...Unüberhörbar hat die kurzfristige, politisch geradezu erzwungene Wiederansetzung der Oper Sänger und Orchester überfordert. Aber irritierenderweise geht von dem Abend auch keine politische Botschaft mehr aus. Was sich in den Tagen des Skandals noch wie ein mutiges Bekenntnis zur Kunstfreiheit, zur Unveräußerlichkeit westlicher Werte, zur Standhaftigkeit der Demokratie gegenüber Radikalen und Fundamentalisten ausgenommen hatte, kommt nun, da erwiesen ist, daß eine akute und ernstzunehmende Bedrohung für die Deutsche Oper nie bestanden hat, ein wenig übertrieben daher...."
(Quelle: FAZ.Net)
- ""Schöne Musik, gute Stimmen." Durchaus zutreffend: Die Sänger, vor allem die weiblichen, waren exzellent; ..."
(Quelle: Daniel Haas in Spiegel online)
- " ...In der Pause teilten sich endlich die Gespräche. Opernkenner machten lange Gesichter: Wie man in einem solchen Moment, wo die ganze Welt zuschaut, von Kalifornien bis Arabien, so uninspiriert spielen könne. Da sehe man, wie man ein Haus kaputtsparen und herunterwirtschaften könne. Der Idomeneo-Sänger hätte einen Italienisch-Coach brauchen können . . . und Idamante schreit ja mehr, als er singt.
Opern-Neulinge dagegen fanden das Stück überraschend interessant: "Das ist ja richtig ernst!"
(Quelle: Gustav Seibt in der Süddeutschen Zeitung, Papierausgabe vom 20.12.2006, S. 13)
Als Tenor bleibt vor allem eines in Erinnerung: Da hat die Deutsche Oper Berlin ("Wieviel Opernhäuser hat Berlin eigentlich?") noch einmal eine unverhoffte Chancen, positive Schlagzeilen oder zumindest einen guten Eindruck zu machen. Was aber passiert?
Erst macht man viel Bohei, und im Ergebnis wird es dann schlecht.
Offenbar liegen Berlins Qualitäten woanders.
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Mittwoch, 20. Dezember 2006
Was man so singt: Lieder
varzil, 18:26h
Wer mal im Ausland war, kennt die Bitte der Gastgeber: "sing doch mal was Deutsches". Und für den Durchschnittsdeutschen (zumindest jenseits des 30. Lebensjahrs) ist das ein Problem in mehrfacher Hinsicht. Zum einen singen viele nur noch sehr selten, ungern und deshalb meist auch schlecht.
Zum andern ergibt sich dann die ziemlich deutsche Frage, was man als typisch deutsches Lied singen könnte.
Was immer geht, ist deutsche Romantik "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" - anspruchsvoll, schwierig vom Sentiment her und dann die Strophen 2 bis wieviel? Alternativ "Sabinchen war ein Frauenzimmer" - der Dienstmädchen-Hit des 19. Jahrhunderts? Dummerweise haben diese Bänkellieder auch wieder so viel Text.
Dann gibt es Lieder, die mag man einfach und vergisst sie nie, zum Beispiel Lieder, die man als Kind und Jugendlicher gehört und/oder gesungen hat. Irgendwann hat man allerdings die Entdeckung gemacht, dass bestimmte Lieder von der "Bildfläche" verschwinden.
"Zehn kleine Negerlein" zum Beispiel war ein ziemlich putziges Kinderlied, weil die "Neger" in dem Lied auf skurrile Art und Weise verschwanden. Der Link zu dem Text ist zwar nicht das, was der Autor seinerzeit gesungen hat, aber auch nicht besser. Schon wegen der Neger ist das Lied sowas von politisch inkorrekt, dass man es heute mit Anstand seinen Kindern nicht mehr vorsingen mag, wenn man nicht empörte Anrufe der Kindergärtnerin riskieren will. Allerdings gibt es eine irgendwie koffeinfrei wirkende Ersatzfassung: "Zehn kleine Zappelmänner". Bemerkenswert ist, dass die "Negerlein" trotzdem nicht totzukriegen sind:
Von seinen Eltern hat der Autor daher jenseits der Kinderlieder keine Lieder mehr gelernt - die Eltern sangen nicht, ausgenommen an Weihnachten. Der gymnasiale Musikunterricht griff auf Liedgut der Studentenbewegung aus 1830 bis 1848 ("Die Gedanken sind frei") oder der Wandervogelbewegung ("Ein Heller und ein Batzen") zurück. Und auf Klassenfahrten lag man vor Madagaskar und hatte die Pest an Bord. Und als die damals 15-Jährigen fanden, dass die Römer frech geworden, sangen die Lehrer schon nicht mehr mit (oder nur einmal, nach dem vierten Rotwein). Italien war schließlich Urlaubsziel, Mitgründer der "EWG" (so hieß früher die EU) und überhaupt war die Germanentümelei ziemlich uncool.
In Zeiten der Oberstufe und während des Studiums war natürlich Bob Dylan was für die, die sich des Englischen mächtig fühlten, Hannes Wader für die andern. Aber "the times, they are a-changing" ist nichts zum Grölen und "Heute hier, morgen dort" oder Franz Degenhardts "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" haben einfach zu komplizierte Texte und Botschaften und wurden daher zwar vielfach angestimmt, machten aber keine echte Stimmung.
Der Bruch in der deutschen Liedkultur nach 1945 ist nur mit Mühe zu flicken. Eine Konstante ist "das Kirchenlied" - immerhin etwas. "Großer Gott, wir loben Dich" und "Fest soll mein Taufbund immer stehen": mit einem Organisten, der sein Geld wert ist, ist das eine todsichere Sache: Das kann fast jeder singen, das rockt.
Allerdings ist auch da nicht alles wirklich konstant. So hat irgendein Konzil/Synode/Profi-Priester-Treffen den Text von "Fest soll mein Taufbund immer stehen" geändert, weil's da an einigen Stellen arg untertänig und unterwürfig klang.
Kirchenlieder sind allerdings nur bedingt fetentauglich. Aber es gibt etwas Neues: Bei Feten und Parties klingt jenseits der 0,8 Promille-Grenze Drafi Deutschers "Marmor Stein und Eisenbrechen bricht" an. Die Alt-68er hätten lieber auf Bier, Wein und Joint verzichtet, als diese Schnulze anzustimmen. Ist heute aber kein Problem mehr - alle singen mit.
Eigentümlicher Weise ist das aus gleicher Zeit stammende "100 Mann und ein Befehl" (Freddy Quinn) mehr oder weniger in Vergessenheit geraten, womöglich aus der Sorge, dass es was mit "Landserseeligkeit" zu tun haben könnte. (Hat es aber nur dann, wenn man die "Green Berets" zu den Landsern rechnet - lt. Wikipedia stammt das Original "The Ballad of the Green Berets" von Sgt. Barry Sadler).
Ähnlich erfolgreich in der aktuellen Gröhl-Szene wie "Marmor Stein und Eisen" sind "Wahnsinn" (Wolfgang Petry), "99 Luftballons" (Nena), "Mer losse de Dom in Kölle" (Bläck Fööss), "Er gehört zu mir" (Marianne Rosenberg) und dergleichen mehr.
Vermutlich klingt das in 30 Jahren schon mindestens so alt wie Die Gedanken sind frei", das nach jetzt mehr als 100 Jahren immer noch ziemlich frisch daher kommt.
Zum andern ergibt sich dann die ziemlich deutsche Frage, was man als typisch deutsches Lied singen könnte.
Was immer geht, ist deutsche Romantik "Ich weiß nicht, was soll es bedeuten" - anspruchsvoll, schwierig vom Sentiment her und dann die Strophen 2 bis wieviel? Alternativ "Sabinchen war ein Frauenzimmer" - der Dienstmädchen-Hit des 19. Jahrhunderts? Dummerweise haben diese Bänkellieder auch wieder so viel Text.
Dann gibt es Lieder, die mag man einfach und vergisst sie nie, zum Beispiel Lieder, die man als Kind und Jugendlicher gehört und/oder gesungen hat. Irgendwann hat man allerdings die Entdeckung gemacht, dass bestimmte Lieder von der "Bildfläche" verschwinden.
"Zehn kleine Negerlein" zum Beispiel war ein ziemlich putziges Kinderlied, weil die "Neger" in dem Lied auf skurrile Art und Weise verschwanden. Der Link zu dem Text ist zwar nicht das, was der Autor seinerzeit gesungen hat, aber auch nicht besser. Schon wegen der Neger ist das Lied sowas von politisch inkorrekt, dass man es heute mit Anstand seinen Kindern nicht mehr vorsingen mag, wenn man nicht empörte Anrufe der Kindergärtnerin riskieren will. Allerdings gibt es eine irgendwie koffeinfrei wirkende Ersatzfassung: "Zehn kleine Zappelmänner". Bemerkenswert ist, dass die "Negerlein" trotzdem nicht totzukriegen sind:
- "Melodie von: Zehn kleine Negerlein"
(Quelle: Kleinkind online)
Von seinen Eltern hat der Autor daher jenseits der Kinderlieder keine Lieder mehr gelernt - die Eltern sangen nicht, ausgenommen an Weihnachten. Der gymnasiale Musikunterricht griff auf Liedgut der Studentenbewegung aus 1830 bis 1848 ("Die Gedanken sind frei") oder der Wandervogelbewegung ("Ein Heller und ein Batzen") zurück. Und auf Klassenfahrten lag man vor Madagaskar und hatte die Pest an Bord. Und als die damals 15-Jährigen fanden, dass die Römer frech geworden, sangen die Lehrer schon nicht mehr mit (oder nur einmal, nach dem vierten Rotwein). Italien war schließlich Urlaubsziel, Mitgründer der "EWG" (so hieß früher die EU) und überhaupt war die Germanentümelei ziemlich uncool.
In Zeiten der Oberstufe und während des Studiums war natürlich Bob Dylan was für die, die sich des Englischen mächtig fühlten, Hannes Wader für die andern. Aber "the times, they are a-changing" ist nichts zum Grölen und "Heute hier, morgen dort" oder Franz Degenhardts "Spiel nicht mit den Schmuddelkindern" haben einfach zu komplizierte Texte und Botschaften und wurden daher zwar vielfach angestimmt, machten aber keine echte Stimmung.
Der Bruch in der deutschen Liedkultur nach 1945 ist nur mit Mühe zu flicken. Eine Konstante ist "das Kirchenlied" - immerhin etwas. "Großer Gott, wir loben Dich" und "Fest soll mein Taufbund immer stehen": mit einem Organisten, der sein Geld wert ist, ist das eine todsichere Sache: Das kann fast jeder singen, das rockt.
Allerdings ist auch da nicht alles wirklich konstant. So hat irgendein Konzil/Synode/Profi-Priester-Treffen den Text von "Fest soll mein Taufbund immer stehen" geändert, weil's da an einigen Stellen arg untertänig und unterwürfig klang.
Kirchenlieder sind allerdings nur bedingt fetentauglich. Aber es gibt etwas Neues: Bei Feten und Parties klingt jenseits der 0,8 Promille-Grenze Drafi Deutschers "Marmor Stein und Eisen
Eigentümlicher Weise ist das aus gleicher Zeit stammende "100 Mann und ein Befehl" (Freddy Quinn) mehr oder weniger in Vergessenheit geraten, womöglich aus der Sorge, dass es was mit "Landserseeligkeit" zu tun haben könnte. (Hat es aber nur dann, wenn man die "Green Berets" zu den Landsern rechnet - lt. Wikipedia stammt das Original "The Ballad of the Green Berets" von Sgt. Barry Sadler).
Ähnlich erfolgreich in der aktuellen Gröhl-Szene wie "Marmor Stein und Eisen" sind "Wahnsinn" (Wolfgang Petry), "99 Luftballons" (Nena), "Mer losse de Dom in Kölle" (Bläck Fööss), "Er gehört zu mir" (Marianne Rosenberg) und dergleichen mehr.
Vermutlich klingt das in 30 Jahren schon mindestens so alt wie Die Gedanken sind frei", das nach jetzt mehr als 100 Jahren immer noch ziemlich frisch daher kommt.
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Dienstag, 19. Dezember 2006
Dezember-Tag
varzil, 10:04h
Der Tag beginnt im Dezember etwas später - wenn er denn überhaupt beginnt.
Schon in der Dusche poltert auf den Boden, was da nur poltern kann.
In der Küche schwappt der Kaffeesatz aus dem Kaffeefilter in die Tasse...
Parallel zu einer vielbefahrenen Straße ohne Straßenlampe verläuft der Radweg. Im Sommer ist das ok. Im Winter blenden die entgegen kommenden Autos jeden Radfahrer. Gott sei Dank gibt es auf dem Radweg im dunklen Dezembermorgen keine - womöglich gar dunkel gekleidete - Fußgänger ...
Im Büro: mit zunehmender Berufserfahrung nimmt auch die Einsicht in die Sinnlosigkeit des täglichen Einerleis zu. Man könnte sich wundern, warum der Mann da tagein, tagaus hinein in die Innenstadt und wieder hinausradelt. Und bei der allmorgendlichen Pflicht-Lektüre (Dilbert) steht der Wahnsinn des Alltags auch in voller Blüte.
Sonnenaufgang wäre übrigens gegen 8:30 Uhr, wenn es nicht so grau wäre.
Der Jahres-Akku ist ist nahezu leer. Und wann ist noch mal Weihnachten?
Schon in der Dusche poltert auf den Boden, was da nur poltern kann.
In der Küche schwappt der Kaffeesatz aus dem Kaffeefilter in die Tasse...
Parallel zu einer vielbefahrenen Straße ohne Straßenlampe verläuft der Radweg. Im Sommer ist das ok. Im Winter blenden die entgegen kommenden Autos jeden Radfahrer. Gott sei Dank gibt es auf dem Radweg im dunklen Dezembermorgen keine - womöglich gar dunkel gekleidete - Fußgänger ...
Im Büro: mit zunehmender Berufserfahrung nimmt auch die Einsicht in die Sinnlosigkeit des täglichen Einerleis zu. Man könnte sich wundern, warum der Mann da tagein, tagaus hinein in die Innenstadt und wieder hinausradelt. Und bei der allmorgendlichen Pflicht-Lektüre (Dilbert) steht der Wahnsinn des Alltags auch in voller Blüte.
Sonnenaufgang wäre übrigens gegen 8:30 Uhr, wenn es nicht so grau wäre.
Der Jahres-Akku ist ist nahezu leer. Und wann ist noch mal Weihnachten?
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