Mittwoch, 17. Januar 2007
IT-Zukunft und Homepage basteln
Wenn man gerade die mittelfristige Finanzplanung für die Informations- und Kommunikationstechnik einer Behörde plant, stellen sich viele Fragen, wie die EDV-Technik in 5 bis 15 Jahren aussehen mag.

Da kommt man schon mal ins Grübeln, wie die Welt so in 15 Jahren wohl aussehn mag. Ob es da noch Fax gibt (wohl eher nicht), Textverarbeitung (wahrscheinlich), ob es noch Rechner voluminöser Art gibt mit umfangreicher lokaler Festplatte und lokal installierter Software etc. (vielleicht doch noch).

In Tabellenkalkulationen kann man ja so wunderschön Reihen führen: einfach an dem Kästchen unten rechts ziehen und schon geht es immer weiter, immer weiter ...

Und dann sieht man auf den automatisch fortgeschriebenen Eintrag beim Kalenderjahr ("2020") und stellt fest, dass man schon für seinen Nachfolger plant. ...

An dem Punkt erreicht der mittelfristige Finanzplaner einen toten Punkt und bastelt statt dessen an einer Homepage: "CSS" heißt das Zauberwort, und überhaupt hat sich da in 3 Jahren Homepagebastelei einiges an Unrat angesammelt. Auch ein paar Bilderchen wären doch nett. (Demnächst neu: www.voxbona.de!)

Und schon gibt es dann ganz neue Fragen, z. B.: Warum wird ein- und dasselbe Bild beim Skalieren mit Programm A 20 kB groß, mit Programm B aber 120 kB?

Die Rätsel des Alltags - die brennenden Fragen für Zukunft wie für die Gegenwart bleiben ungelöst.

Varzil meint, dass man sich doch in einem "gewissen" Alter damit abfinden können müsste, dass es nicht für alle Fragen sofort eine Antwort gibt...

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Dienstag, 16. Januar 2007
Wenn man wieder mal keine Zeit hat
geht der Tag zwar rasend schnell um, aber:

Betrachtet man am Tagesende das, was man gemacht hat, stellt man fest, dass es da eine Reihe von Sachen gibt, die eigentlich auch noch Zeit gehabt hätten (wie z.B. Bloggen)...

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Samstag, 13. Januar 2007
Internet - wie sich die Zeiten ändern
Im Sommer 1982 an der Verwaltungshochschule Speyer erzählte der Dozent in Sachen "Verwaltung und EDV" zwar etwas von den Vorteilen von vernetzten Computern. Aber eigentlich war das was für die Spezialisten im Rechenzentrum. Was für alle Normalos interessant werden sollte, war "BTX" = Bildschirmtext. Das war allerdings so teuer, dass man damals überhaupt nicht ernsthaft darüber nachdachte, sich damit zu beschäftigen.

In den Neunzigern, als die ersten Rechner zunächst mit Akustik-Kopplern, von denen einem nie klar war, ob man damit das heilige Telefonnetz ruinierte, ins Netz gingen, ließ man auch eher die Finger davon.

Mit Windows 3.11-Rechnern oder dann 1995 mit Windows 95 ging es danach erstmals (mittels Modem zunächst 14.000 Baud, später 28K, dann 56K) in Richtung Internet. Da man von den vielen Dingen, die man eintragen musste, überhaupt keine Ahnung hatte, war das eine ziemliche Installationsorgie - nächtelang. Und die Stabilität der DFÜ- bzw. DUN-Verbindung unter Windows war nicht die allerbeste. Gelegentlich waren die Interneteinstellungen einfach weg. Und dann brauchte es wieder eine halbe Nacht, bis alles wieder lief. Insbesondere Windows 95 verlangte gelegentlich nach einer Neuinstallation, wenn die DFÜ`-Einstellungen wieder weg waren. Dann brauchte es eine Start-Diskette, weil DOS nicht von CD-ROM starten wollte und man mit der Startdiskette den CD-ROM-Laufwerkstreiber für die Win95-CD laden konnte...

Immerhin wurde dann Btx recht kostengünstig für Homebanking nutzbar, wenn man die Zahlungen offline vorbereitete und die Zahlungsdaten nach der Einwahl automatisiert übertragen ließ.

Ende der Neunziger wurde ISDN bezahlbar. Prompt gab es neue Installationsorgien mit den ISDN-Karten, Capi1 und Capi2 und überhaupt: was ist eigentlich ein B-Kanal, 1TR6 usw. ? Und wie googelt man etwas, was man dringend für die Internet-Installation brauchen könnte, wenn die Internet-Verbindung nicht steht? Ach ja, irgendwann wurde Btx abgeschaltet. Da war die Zukunft aus 1982 nur noch Schnee von gestern.

Ziemlich angenervt von Windows 95/98 und SE wechselte der Autor zwischendurch auf SUSE 8, 9 und jetzt 10. Seitdem konnte man eigentlich alles wieder vergessen, was mit Internet-Verbindungen zu tun hatte, weil Linux die Dinge einfach besser behält. Dafür lernte man Basisdinge wie Laufwerke zu mounten, Benutzerrechte zu respektieren und grafische Oberflächen zu vergleichen.

In Sachen "Internetverbindung" hat der Autor wegen fehlendem Leidensdruck und wegen diverser Ängste vor anstehenden neuen Installationsnächten DSL ("Digital Subscriber LIne") lange ignoriert - bis heute sozusagen.

Vor 10 Wochen DSL bestellt kam nach 7 Wochen, knapp vor Weihnachten der Splitter, nach Weihnachten das Modem, und vor 3 Tagen auf Nachfrage kamen auch die Zugangsdaten.

Und nun war es heute also soweit: Eine Kanne Tee gekocht, Splitter befestigt, Fritz!Box SL an die Wand genagelt, Kabel eingesteckt (natürlich erst einmal falsch) und Netzteil angeschlossen. Rechner und Browser angeschmissen, IP-Nummer der Fritz!Box eingegeben, Benutzername und Passwort für die DSL-Verbindung eingetragen, Fritz!Box als Router konfiguriert Und? Und?

Es geht! Die Kanne mit Tee ist noch glühheiß; der Zweit-PC mit dem ISDN-Zugang, damit man mal schnell was googeln kann, läuft auch noch nicht. Der Geschwindigkeitsgewinn gegenüber ISDN im Download ist enorm, ca 14 : 1...

Also wirft man den Zweit-PC an, aber nur, um das länger aufgeschobene Update (neue Kernel-Version, OpenOffice etc.) nun durchzuführen. Und noch bevor die erste Tasse Tee getrunken ist, ist der Download schon fertig. Einfach genial.

Internet kann so einfach sein. ...

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