Mittwoch, 11. April 2007
Erinnerungen
Als "Experte für ein Studium in Bonn" vorgestellt, erinnert der Autor den angehenden Studenten (und sich) daran, dass die Erfahrungen jetzt mehr als 30 Jahre alt sind und eigentlich "Erinnerungen" heißen müssten. (Wie zum Teufel kommt man nach mehr als 30 Jahren wieder an Infos zu Studentenbuden?)

Bleibt zu hoffen, dass der hoffnungsvolle studiosus andere Experten mit jüngeren Erinnerungen aufzutreiben weiß.

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Dienstag, 10. April 2007
Ostern: Wenn da was fehlt
Was man so singt:

Dieses Jahr war Ostern anders. Es war kein schlechtes Wetter, müdigkeitsbedingt verzichtete der Autor auf die Osternachtsmette, und die ansonsten so sangesfreudigen Protestanten kennen es nicht einmal, den österlichen Triumphgesang "Das Grab ist leer, der Held erwacht".

So gesehen war Ostern also nur halb. Das kommt also dabei raus, wenn man in die Kirche der "anderen" Konfession geht und den Besuch der eigenen Kirche, in der ein mühsam Deutsch radebrechender Pole letztes Jahr versuchte, über das österliche Geheimnis zu predigen, vernachlässigt.

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Freitag, 6. April 2007
Passion am Karfreitag
Am 22. September schon war hier über die Johannes-Passion in einer von Schumann bearbeiteten Fassung berichtet worden. Der WDR hatte sie gesponsort und mitgeschnitten. Und der Autor hatte sich seinerzeit mehr über Jimi Hendrix (auf dem Heimweg im Autoradio) gefreut.

Zur Zeit läuft die WDR-Aufnahme im Radio. Man versteht mehr Text als seinerzeit in der 40. Reihe einer überakustischen romanischen Basilika.

Und man hört mehr, auch wenn man nicht den vom WDR angekündigten Dolby-Surround-Sound hören kann (geht das überhaupt über UKW?). Allerdings gibt es einiges, was man lieber so nicht gehört hätte: eine Solistin, die hörbar um die rechte Tonhöhe ringt (vermutlich Elisabeth Scholl), eine Art "Blobb" in der Lautstärke, wenn der Chor zum ersten Mal einsetzt ("Herr, unser Herrscher"), einiges an Ungenauigkeit, die der Live-Situation entspringen mag, und natürlich, die seinerzeit auch schon beschriebene Absonderlichkeit der Schumannschen Instrumentation.

Und dennoch: Bach bleibt Bach, auch wenn es blobbt und kracht.

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