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Donnerstag, 3. November 2005
Schilys Gefühle
varzil, 18:45h
Schon beim Frühstück sprang mich die Antwort von Schily in dem Artikel "Loblied einer schwierigen Freundschaft" förmlich an:
- [Otto Schily verabschiedete sich im BKA]
...Mit welchen Gefühlen er das BKA verlasse? "Ach ihr immer mit euren Gefühlen." [Ende des Artikels]
(Quelle: bei Süddeutsche online nur gegen Bezahlung; in der Papierversion von heute auf Seite 5)
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Mittwoch, 2. November 2005
Welt-Herbst
varzil, 17:52h
Kaum nimmt man sich mal einen Tag frei (der 31.10. war dieses Jahr so ein schöner Brückentag) und kuriert an seiner Grippe/Erkältung/sonstige hypochondrische Anwandlung, ...
also kaum ist man mal nicht da, schon bricht das Chaos aus: Müntefering schmeißt hin und Stoiber geht zurück nach München. Ernsthaft kommentieren kann man das nicht mehr, spätestens seit dem Abgang von Oskar Lafontaine ist dazu alles gesagt. Wobei: den Münte kann man ja noch halbwegs verstehen. Dass Stoiber sich davon macht, passt zwar nicht zu seinen verkündeten ethischen Standards, aber ist eigentlich Grund zu uneingeschränkter Freude. Wie gesagt, richtig kommentieren kann man das nicht mehr. Sind das eigentlich noch Politiker mit dem Anspruch, eine mehrheitsfähige Position mit dem Ziel einer Regierungsbildung zu erstreiten oder geht es nur um pure Macht?
Da sucht man nach also lieber alternative Themen:
Der Spiegel-online-Dauerbrenner Viagra für Frauen ist da auch nicht das rechte - die Überlegungen in Koriander zum Orgasmusdesign lesen sich noch taufrisch.
Bleibt zum Meckern nur das Wetter:
Mensch, was war das für ein Oktober, war da jemals schon mal schöneres und wärmeres Wetter? Au weia, nicht einmal das Meckern über das Wetter will heute so richtig klappen ... (Wobei Varzil nie und nimmer der Nutzwerk-Idee ("Meckern verboten") das Wort reden will). Also irgend wie muss doch die Kurve zum allgemeinen Trend zu schaffen sein. Gut, dass es heute wenigstens regnet.
also kaum ist man mal nicht da, schon bricht das Chaos aus: Müntefering schmeißt hin und Stoiber geht zurück nach München. Ernsthaft kommentieren kann man das nicht mehr, spätestens seit dem Abgang von Oskar Lafontaine ist dazu alles gesagt. Wobei: den Münte kann man ja noch halbwegs verstehen. Dass Stoiber sich davon macht, passt zwar nicht zu seinen verkündeten ethischen Standards, aber ist eigentlich Grund zu uneingeschränkter Freude. Wie gesagt, richtig kommentieren kann man das nicht mehr. Sind das eigentlich noch Politiker mit dem Anspruch, eine mehrheitsfähige Position mit dem Ziel einer Regierungsbildung zu erstreiten oder geht es nur um pure Macht?
Da sucht man nach also lieber alternative Themen:
Der Spiegel-online-Dauerbrenner Viagra für Frauen ist da auch nicht das rechte - die Überlegungen in Koriander zum Orgasmusdesign lesen sich noch taufrisch.
Bleibt zum Meckern nur das Wetter:
Mensch, was war das für ein Oktober, war da jemals schon mal schöneres und wärmeres Wetter? Au weia, nicht einmal das Meckern über das Wetter will heute so richtig klappen ... (Wobei Varzil nie und nimmer der Nutzwerk-Idee ("Meckern verboten") das Wort reden will). Also irgend wie muss doch die Kurve zum allgemeinen Trend zu schaffen sein. Gut, dass es heute wenigstens regnet.
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Montag, 31. Oktober 2005
Israel von der Landkarte verschwinden
varzil, 12:23h
zu lassen, war der Wunsch vieler Araber schon seit Jahrzehnten. Einer der Fortschritte in den Camp-David-Abkommen war, dass die Palästinenser auf den Ausrottungsgedanken gegenüber Israel verzichteten.
Die Perser sind nach der "Revolution" unter Ajatollah Chomeneih wohl irgendwo in jener Zeit stecken geblieben. Sie verkünden jedenfalls auch heute noch den alten Gedanken. Wobei eigentlich eigentümlich unklar bleibt, was mit den Menschen, die in Israel leben, eigentlich passieren soll, wenn Israel von der Landkarte getilgt wird.
Eigentlich sollte es ja beruhigend sein, dass die Welt einen großen Aufstand macht, wenn da einem Land das Existenzrecht abgesprochen wird. Im Zusammenhang mit der Kriegsrethorik in konservativen Kreisen gegenüber Syrien und Iran könnte man aber auch auf die Idee kommen, dass die Empörung künstlich inszeniert ist
Die Perser sind nach der "Revolution" unter Ajatollah Chomeneih wohl irgendwo in jener Zeit stecken geblieben. Sie verkünden jedenfalls auch heute noch den alten Gedanken. Wobei eigentlich eigentümlich unklar bleibt, was mit den Menschen, die in Israel leben, eigentlich passieren soll, wenn Israel von der Landkarte getilgt wird.
Eigentlich sollte es ja beruhigend sein, dass die Welt einen großen Aufstand macht, wenn da einem Land das Existenzrecht abgesprochen wird. Im Zusammenhang mit der Kriegsrethorik in konservativen Kreisen gegenüber Syrien und Iran könnte man aber auch auf die Idee kommen, dass die Empörung künstlich inszeniert ist
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