Montag, 7. November 2005
Jünkerath
Über mehrere Jahrzehnte verteilt hat der Autor insgesamt wohl 5 jeweils mehrtägige Besuche in dem Eifelstädtchen Jünkerath zugebracht - allerdings bislang nur, um in der dortigen Jugendbildungsstätte Don Bosco ein Chor-Probenwochenende zu absolvieren.

Am vergangenen Samstag Mittag wollte der Autor endlich mehr von Jünkerath kennen lernen. Nun weiß er:

Jünkerath selbst hat eine Homepage, einen Bahnhof, diverse (geschlossene) Kneipen, eine große (geschlossene) katholische Kirche, eine kleine (geschlossene) evangelische Kirche- und eigentlich keine "Mitte". Man läuft ziemlich planlos hin und her, und da, wo man dann rätselnd stehen bleibt, ist genauso "Mitte" wie anderswo auch.

Übrigens:
Auch das im Dumont-Kunstführer "Eifel" gerühmte Eisenmuseum ist geschlossen. "Winterpause" steht auf einem Blatt Papier, umrahmt von 6 Schneeflockensymbolen, hinter der Glasscheibe der (verschlossenen) Eingangstür.

Varzil meint, der Autor hat sich im Laufe von Jahren eine völlig falsche Vorstellung von Jünkerath gemacht. Jünkerath ist eigentlich ein Dorf mit gerade mal 75 Jahren auf dem Buckel, ein dörfliches "Küken" sozusagen.
    [Jünkerath]... hat 1.836 Einwohner auf einer Fläche von 10,10 km². Jünkerath mit dem Ortsteil Glaadt liegen im Kylltal und gehören zur Verbandsgemeinde Obere Kyll. Gegründet wurde Jünkerath im Jahr 1930."
    (Quelle: wikipedia)
Möge Jünkerath wachsen, blühen und gedeihen.

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Freitag, 4. November 2005
Fahrrad: Ständer oder Dach
Wo es gerade so schön dauerregnet: Warum hat heute eigentlich nahezu jedes öffentliche Gebäude Fahrradständer, wo doch jedes Fahrrad mit eigenem Ständer verkauft wird?

Hingegen hat kein Fahrrad ein Dach dabei. Sinnvoll wäre es daher, Dächer über die Fahrradabstellplätze zu bauen.

Varzil glaubt nicht daran:
Dächer sind wahrscheinlich teuerer als Fahrradständer. Und: Die Entscheider über Fahrradstellplätze kommen alle mit dem Auto oder der Bahn zur Arbeit.

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Donnerstag, 3. November 2005
Schilys Gefühle
Schon beim Frühstück sprang mich die Antwort von Schily in dem Artikel "Loblied einer schwierigen Freundschaft" förmlich an:
    [Otto Schily verabschiedete sich im BKA]
    ...Mit welchen Gefühlen er das BKA verlasse? "Ach ihr immer mit euren Gefühlen." [Ende des Artikels]
    (Quelle: bei Süddeutsche online nur gegen Bezahlung; in der Papierversion von heute auf Seite 5)
Varzil wird ihn vermissen, den Gefühlsmenschen Schily.

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