Montag, 26. Dezember 2005
Männer und Singen
Viele tun es einfach nicht. Könnte ja unmännlich wirken, wenn man so etwas Persönliches wie seine Stimme von sich gibt.

Viele können es auch nicht mehr, eben weil sie es nicht tun.

Und dann besetzt das andere Geschlecht das Thema und bestimmt unter anderem die Höhe, in der Kirchenlieder angestimmt werden. Wie am 24.12. in der Papierausgabe der Süddeutschen Zeitung zu lesen war, werden Kirchenlieder für die meisten Männer um eine Quart zu hoch angestimmt.

Und dann macht das Singen irgendwann tatsächlich keinen Spaß. Und dann tun sie es einfach nicht. Denn es könnte ja unmännlich wirken, zumal wenn es so hoch klingt.

Männer und Singen:
Varzil meint, wenn die Kerle um den Frauenüberschuss in den Chören wüssten, würden sie häufiger singen und dann auch in einen Chor eintreten. Es gäbe schlechtere Gründe zum Singen.

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Freitag, 23. Dezember 2005
Millionen vs. Milliarden
Als Frau Merkel, wohlgemerkt unsere Bundeskanzlerin, vom EU-Gipfel zurückkam, war in den Radio-Nachrichten die Rede davon, dass Deutschland den Finanzkompromiss mit erheblichen finanziellen Zugeständnissen erreicht habe.

Anderntags in den gedruckten Medien war dann von "nur" 100 Millionen € die Rede, die der Kompromiss Deutschland koste (Koriander )
Inzwischen haben die deutschen (Ost-)Länder gerechnet und es ist die Rede von rund 2 Milliarden €, die ihnen fehlen.
    "...Der deutsche EU-Nettobeitrag wird nach Schätzungen, die der "Berliner Zeitung" vorliegen, um knapp 2 Milliarden Euro auf 10,4 Milliarden Euro jährlich steigen. ...(Quelle: spiegel online, siehe auch: Berliner Zeitung online)
Die Überlegung, wie die EU bei den Maastricht-Kriterien auf das zu erwartende deutsche Haushaltsdefizit reagiert, bleibt damit aktuell.

Varzil meint, dass für eine frisch gebackene Bundeskanzlerin 2 Milliarden € eine ganze Menge Lehrgeld sind...

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Donnerstag, 22. Dezember 2005
Motiviationskünstler
Wenn in der Dankesrede zum Jahresende (früher "Weihnachtsfeier") einer Behörde, die in den letzten Jahren 30 Stellen (=15 % der Stellen) abgebaut hat und in den kommenden Jahren weitere 30 Stellen abbaut, die "Vergreisung der Mitarbeiter" angesprochen wird, trifft das zu. Neueinstellungen gibt es ja quasi keine, solange man Stellen abbaut. Und es motiviert alle, die älter als 50 Jahre sind, ganz ungemein, gerade auch dann, wenn 2/3 der Mitarbeiter Mitarbeiterinnen sind.

Wenn dann später betont wird, dass eventuelle neue Aufgaben nur mit neuen = jungen Leuten zu bewältigen seien, mag das ja richtig sein - es motiviert dann auch all die, die die Eingangsworte verpasst haben.

Varzil fragt sich, wozu eigentlich motiviert werden soll.

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