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Montag, 4. September 2006
Kopfsteinpflaster
varzil, 14:02h
Seit einigen Wochen radelt der Autor über die ehemalige Hauptstraße. Es geht schlicht schneller.
Und er trainiert weder für das legendäre Radrennen Paris-Roubaix noch ist er masochistisch veranlagt: Denn interessanterweise ist das Pflaster in der Mitte zwischen den beiden Spuren, die die Autos in das Kopfsteinplaster gefahren haben, einigermaßen gleichmäßig zu befahren jedenfalls, deutlich besser als in den Autospuren.
Varzil war schon immer dafür, ausgefahrene Spuren zu meiden und neue Wege zu suchen ...
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Sonntag, 3. September 2006
Noch mal unterwegs nach/in Dresden
varzil, 17:11h
Diesmal ganz sicher gründlich kontrolliert (anders als zum Thema Sicherheit beschrieben) erfährt man den Dresdener Personennahverkehr: Dabei hat man die Sicherheit dessen, der die Stadt nicht zum ersten Mal betritt.
Zunächst kauft man sich am Flughafen ein Tagesticket - dass der Automat auf dem S-Bahnhof "Dresden - Flughafen" nur Bargeld mag, einen Geldscheine aber nur in der dem Preis aufgerundeten Größenordnung: das gibt es wohl überall. Bargeldlos zahlen bietet der Automat erst gar nicht an.
Dann also auf in die Stadt: da es nur eine Fahrtrichtung gibt, ist die Entscheidung, welche S-Bahn man nimmt, ganz einfacht. Man nimmt die, die da steht.
Schwieriger ist unter Umständen das Orientieren beim Straßenbahnfahren in Dresden selbst. Man steigt ein - und kann sich mit etwas Glück in einem sehr modernen Wagen anhand von Bildschirmen ganz leicht orientieren. Oder man gerät in einen fast ebenso modernen Wagen ohne Bildschirm. Da gibt es LED-Anzeigen, in deren einziger Textzeile eine dunkelrote Schrift auf schwarzem Hintergrund die nächsten Haltestellen anzeigt. Nachts sicherlich eine gute Idee, tagsüber aber kaum zu entziffern.
In den alten Straßenbahnwagen, die vorbildlich an neue Technik angepasst sind, weder rappeln, noch rumpeln oder quietschen, gibt es aufgeklebte Linienpläne, eine ebenso schlichte wie übersichtliche Lösung ...
Apropos Linienplan: Wieso zeigt der Dresdener Liniennetzplan, den man nach einigem Suchen in der Tourist-Information im dem 1.200 m weiter entfernt liegenden Büro der Verkehrsbetriebe erhält, in seiner Papierausgabe nur die Straßenbahnlinien und keine S-Bahn-Linien?
Mag sein, dass es die Dummheit des Lesers ist, wenn er den Linienplan nicht richtig entziffert hat.
Ein Indiz für Dummheit: So hat Selbiger es immerhin geschafft, um 7 Uhr morgens aufzustehen und das Hotel nach einem ausgedehnten Frühstück gegen 8:50 Uhr zu verlassen, um dann gegen 9:40 Uhr am Hauptbahnhof einzutreffen, ca. 30 Minuten vor Abfahrt des ICEs, der dann nach 3 Minuten Fahrt seinen ersten Halt in Dresden-Neustadt hat, ca. 10 Minuten zu Fuß vom Hotel des Autors entfernt ...
Varzil meint: Fahrplanlesen wäre da eventuell hilfreich gewesen - man hätte locker 'ne Stunde länger schlafen können.
Zunächst kauft man sich am Flughafen ein Tagesticket - dass der Automat auf dem S-Bahnhof "Dresden - Flughafen" nur Bargeld mag, einen Geldscheine aber nur in der dem Preis aufgerundeten Größenordnung: das gibt es wohl überall. Bargeldlos zahlen bietet der Automat erst gar nicht an.
- Anmerkung:
Was immerhin die bessere Variante zu den Automaten in anderen Städten ist, die so tun, als ob man bargeldlos zahlen kann, die dann aber nach 10 Minuten den Vorgang kommentarlos abbrechen.
Dann also auf in die Stadt: da es nur eine Fahrtrichtung gibt, ist die Entscheidung, welche S-Bahn man nimmt, ganz einfacht. Man nimmt die, die da steht.
Schwieriger ist unter Umständen das Orientieren beim Straßenbahnfahren in Dresden selbst. Man steigt ein - und kann sich mit etwas Glück in einem sehr modernen Wagen anhand von Bildschirmen ganz leicht orientieren. Oder man gerät in einen fast ebenso modernen Wagen ohne Bildschirm. Da gibt es LED-Anzeigen, in deren einziger Textzeile eine dunkelrote Schrift auf schwarzem Hintergrund die nächsten Haltestellen anzeigt. Nachts sicherlich eine gute Idee, tagsüber aber kaum zu entziffern.
In den alten Straßenbahnwagen, die vorbildlich an neue Technik angepasst sind, weder rappeln, noch rumpeln oder quietschen, gibt es aufgeklebte Linienpläne, eine ebenso schlichte wie übersichtliche Lösung ...Apropos Linienplan: Wieso zeigt der Dresdener Liniennetzplan, den man nach einigem Suchen in der Tourist-Information im dem 1.200 m weiter entfernt liegenden Büro der Verkehrsbetriebe erhält, in seiner Papierausgabe nur die Straßenbahnlinien und keine S-Bahn-Linien?
Mag sein, dass es die Dummheit des Lesers ist, wenn er den Linienplan nicht richtig entziffert hat.
Ein Indiz für Dummheit: So hat Selbiger es immerhin geschafft, um 7 Uhr morgens aufzustehen und das Hotel nach einem ausgedehnten Frühstück gegen 8:50 Uhr zu verlassen, um dann gegen 9:40 Uhr am Hauptbahnhof einzutreffen, ca. 30 Minuten vor Abfahrt des ICEs, der dann nach 3 Minuten Fahrt seinen ersten Halt in Dresden-Neustadt hat, ca. 10 Minuten zu Fuß vom Hotel des Autors entfernt ...
Varzil meint: Fahrplanlesen wäre da eventuell hilfreich gewesen - man hätte locker 'ne Stunde länger schlafen können.
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Mittwoch, 30. August 2006
Schutz vor Blitzen
varzil, 19:52h
Weil es im Moment so schön gewittert:
Am vergangenen Sonntag gab es auf dem Flugplatz in St. Augustin - Hangelar (einem Flugplatz von eher lokaler Bedeutung) einen Flugtag:
Ja bitte schön: Wo soll man denn hin, wenn's so schüttet wie am Sonntag und das nächste feste Gebäude mehrere Kilometer entfernt liegt?
Auf freiem Gelände durch das Gewitter zu laufen, ist ja wohl keine Alternative.
Am vergangenen Sonntag gab es auf dem Flugplatz in St. Augustin - Hangelar (einem Flugplatz von eher lokaler Bedeutung) einen Flugtag:
Der Flugtagssprecher gab die Warnung durch und forderte die rund 10 000 Besucher auf, in den Zelten und Hangars Schutz zu suchen. Eine Viertelstunde später schlugen mehrere Blitze auf dem Gelände ein. Einer ging in einen großen Sonnenschirm, unter dem sich zahlreiche Gäste in Deckung gebracht hatten.
...[Unmittelbar neben diesem Sonnenschirm war der Blitz eingeschlagen. Foto: Ingo Eisner, 27.08.2006]
(Quelle: Bonner Generalanzeiger)
Ja bitte schön: Wo soll man denn hin, wenn's so schüttet wie am Sonntag und das nächste feste Gebäude mehrere Kilometer entfernt liegt?
Auf freiem Gelände durch das Gewitter zu laufen, ist ja wohl keine Alternative.
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