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Mittwoch, 3. Januar 2007
Gravierend kundenunfreundlich
varzil, 13:24h
Vor ca. 10 Monaten hatte die Fa. Gravis einen guten Eindruck gemacht, als sie dem Autor zu Erkenntnissen im Bereich "MP3-Player" verhalf.
Wenn man mehrere Töchter hat, wiederholen sich Situationen. Konkret: der Autor hat einen weiteren iPod Nano gekauft.
Diesmal allerdings nicht bei Gravis. Denn Gravis hatte in der Bonner Filiale weder vor Weihnachten noch jetzt nach Neujahr einen iPod in der fraglichen Größe. Allerdings hat Gravis ein funktionierendes Warenwirtschaftssystem. So kann man auf der Webseite sehen, ob eine benachbarte Filiale noch die gewünschte Ware hat. Eine sehr sinnvolle Sache, zumal man gestern erkennen konnte, dass die Kölner Filiale den 2 GB iPod nano noch hatte.
Allerdings hatte Gravis gestern auch überall Inventur. Ein Anruf bei der Telefonnummer in Köln wird nach Berlin weitergeleitet. Dort versichert man, dass die Filialen zwischen 17 und 18 Uhr wieder geöffnet sein werden.
Also fährt man nach Köln (ca. 25 km). Auch die Frage, an welcher Straßenbahnhaltestelle man aussteigen muss, um auf der mehrere Kilometer langen Luxemburger Straße die Hausnummer 181 zu finden, lässt sich selbst im Dämmerlicht eines späten Januar-Nachmittags noch beantworten.
Allerdings ist die Filiale um 17 Uhr zu und um 18 Uhr auch noch. Und man weiß auch nicht, wann man wieder öffnen wird. So weit, so schlecht.
Richtig schlecht wird einem aber, wenn man dann mit anderen Kunden draußen vor der Tür sich unterhält. Da steht ein Kunde aus dem Bergischen Land mit einem Rechner unter dem Arm, dem die Kölner einen Termin für die Reparatur am 2.1. (dem Tag der Inventur) zugesagt hatten. Eine andere Kundin hat einen Drucker unter dem Arm, den sie nach telefonischer Vereinbarung am Dienstag Nachmittag vorbeibringen sollte...
Der Autor jedenfalls fährt zum "Geiz ist geil"-Saturn-HansaPhoto-wieauchimmer-Shop. Eigentlich wegen der guten alten Zeit, als Saturn noch DER Plattenhändler mit den vielen billigen Schallplatten war, sicherlich nicht wegen des saudummen "Geiz ist geil"-Slogans.
Dort gibt es den gewünschten iPod, und es gibt gratis noch dazu das Netzladeteil. Und die Mehrwertsteuererhöhung ist auch noch nicht umgesetzt.
Und auch wenn der Autor sich nicht als geizig empfindet: das war dann doch ein ziemlich gutes Gefühl.
Nur ein Hinweis noch für den Fachhandel: Kundenfreundlichkeit geht anders.
Wenn man mehrere Töchter hat, wiederholen sich Situationen. Konkret: der Autor hat einen weiteren iPod Nano gekauft.
Diesmal allerdings nicht bei Gravis. Denn Gravis hatte in der Bonner Filiale weder vor Weihnachten noch jetzt nach Neujahr einen iPod in der fraglichen Größe. Allerdings hat Gravis ein funktionierendes Warenwirtschaftssystem. So kann man auf der Webseite sehen, ob eine benachbarte Filiale noch die gewünschte Ware hat. Eine sehr sinnvolle Sache, zumal man gestern erkennen konnte, dass die Kölner Filiale den 2 GB iPod nano noch hatte.
Allerdings hatte Gravis gestern auch überall Inventur. Ein Anruf bei der Telefonnummer in Köln wird nach Berlin weitergeleitet. Dort versichert man, dass die Filialen zwischen 17 und 18 Uhr wieder geöffnet sein werden.
Also fährt man nach Köln (ca. 25 km). Auch die Frage, an welcher Straßenbahnhaltestelle man aussteigen muss, um auf der mehrere Kilometer langen Luxemburger Straße die Hausnummer 181 zu finden, lässt sich selbst im Dämmerlicht eines späten Januar-Nachmittags noch beantworten.
Allerdings ist die Filiale um 17 Uhr zu und um 18 Uhr auch noch. Und man weiß auch nicht, wann man wieder öffnen wird. So weit, so schlecht.
Richtig schlecht wird einem aber, wenn man dann mit anderen Kunden draußen vor der Tür sich unterhält. Da steht ein Kunde aus dem Bergischen Land mit einem Rechner unter dem Arm, dem die Kölner einen Termin für die Reparatur am 2.1. (dem Tag der Inventur) zugesagt hatten. Eine andere Kundin hat einen Drucker unter dem Arm, den sie nach telefonischer Vereinbarung am Dienstag Nachmittag vorbeibringen sollte...
Der Autor jedenfalls fährt zum "Geiz ist geil"-Saturn-HansaPhoto-wieauchimmer-Shop. Eigentlich wegen der guten alten Zeit, als Saturn noch DER Plattenhändler mit den vielen billigen Schallplatten war, sicherlich nicht wegen des saudummen "Geiz ist geil"-Slogans.
Dort gibt es den gewünschten iPod, und es gibt gratis noch dazu das Netzladeteil. Und die Mehrwertsteuererhöhung ist auch noch nicht umgesetzt.
Und auch wenn der Autor sich nicht als geizig empfindet: das war dann doch ein ziemlich gutes Gefühl.
Nur ein Hinweis noch für den Fachhandel: Kundenfreundlichkeit geht anders.
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Dienstag, 2. Januar 2007
Bakterienzensus
varzil, 12:42h
Da gibt es doch immer wieder Menschen, die meinen, dass man in dieser unserer Welt so ziemlich alles schon erforscht habe.
Aber kaum guckt man mal genauer hin, eröffnen sich neue Welten. Konkret haben Forscher sich mit einer neuartigen Messmethode den Bakterien in der Luft zugewandt. Und - surprise - es gibt da viel mehr Bakterienarten, als man bislang kannte.
Aber kaum guckt man mal genauer hin, eröffnen sich neue Welten. Konkret haben Forscher sich mit einer neuartigen Messmethode den Bakterien in der Luft zugewandt. Und - surprise - es gibt da viel mehr Bakterienarten, als man bislang kannte.
- "... Ein kleiner Chip soll künftig Alarm schlagen, wenn Terroristen Biowaffen gegen die Bevölkerung einsetzen. Das Gerät misst die Zahl der Bakterien in der Luft - und hat nebenbei erstmals die Artenvielfalt der schwebenden Mikroben aufgedeckt.
Über 20.000 verschiedene Arten von Mikroorganismen leben in einem Liter Meerwasser, knapp 2000 verschiedene Bakterien haben Wissenschaftler in einzelnen Bodenproben gefunden.
Und wie viele unterschiedliche Arten schwirren in der Luft herum? Bis zu 1800 Arten wollen US-Forscher gezählt haben. Das ist offensichtlich die erste konkrete Zahl. Denn ein Vergleichswert, eine Schätzung fehlt bislang - auch, weil die Methode, mit der die Ökologen auf diese Zahl gekommen sind, neu ist.
Bisher haben Forscher Luftproben gesammelt und gaben diese auf eine Kulturschale - rote, grüne, gelbe, weiße und graue Flecken oder Streifen blühten daraufhin auf: So kann man verschiedene Bakterienarten voneinander unterscheiden und zählen.
Allerdings: Viele Bakterien aus der Luft können auf dem Nährboden oder in der Nährlösung gar nicht leben, also auch nicht wachsen und erkannt werden. 99 Prozent der Luftbakterien würden in dem Experiment übersehen, sagt Gary Andersen vom Lawrence Berkeley National Laboratory. ...
Also ließ Ökologe Anderson einen Kollegen, den Ingenieur Todd DeSantis, ein System entwickeln, mit dem Luftproben ohne Petrischale ausgewertet werden können: den PhyloChip. Der Biochip erkennt in der Luftprobe ein Gen, das die Bauanleitung für die Nukleinsäure 16s-RNA enthält. Diese kommt in jedem Bakterium vor, wobei jede Mikrobenart eine eigene Genvariante dafür hat - das Unterscheidungsmerkmal schlechthin.
Bis zu 9000 Formen kann PhyloChip nach Angaben der Forscher voneinander unterscheiden. Bei ihrer Bakterienzählung fanden die Wissenschaftler 1500 bis 1800 [Arten]...."
(Quelle: Spiegel online)
- "Πόλεμος πάντων μὲν πατήρ ἐστί,..."
[Der Krieg/Streit ist also der Vater von allen (Dingen)...]
(Quelle: Heraklit, zitiert bei Wikipedia.org)
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Sonntag, 24. Dezember 2006
Weihnachten
varzil, 14:58h
Manches an Weihnachten ist ja wirklich schön, so auch unter anderem, dass es in diesem Jahr drei Feiertage in Folge sind.Anderes ist eher lästig: Da hat man schon mal Zeit, und dann gibt es heute, morgen und übermorgen keine Zeitung: Die Datumszeile auf der ersten Seite verkündet es.
"München, Weihnachten, 23./24./25./26.12.2006"
Das bedeutet Zeitungsabstinenz für 4 Tage! Ein kleiner Trost ist da der Weihnachtsstern rechts, den irgend ein SZ-Lay-outer an das "g" im Titel der Zeitung angehängt hat.
In diesem Sinn: Schöne Weihnachten.
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