Freitag, 2. Februar 2007
Harry Potter und das Ende
Damit musste man rechnen - es gibt eine Reihe von Spekulationen um das Ende der Harry-Potter-Serie. Frau Joanne Rowling hatte schon nach Band 1 oder 2 angekündigt, dass sie das letzte Kapitel des letzten Bandes fertig gestellt in einem Tresor hinterlegt habe.

Fast ebenso lang hält sich die Vermutung, dass Harry Potter stirbt. Wer die bisherigen Bände kennt, wird die Plausibilität der Gerüchte um den Tod von Harry Potter bestätigen:

    Die englische Buchhandelskette Waterstone's fürchtet um das psychische Wohlergehen ihrer Kunden. Sie will für verzweilfelte Harry-Potter-Fans ein Notruftelefon einrichten. ...
    [Jeanne Rowling] hatte angedeutet, dass in „Harry Potter and the Deathly Hallows“ (etwa „Harry Potter und die tödlichen Heiligen“) zwei der Hauptfiguren sterben werden. ...
    Daniel Radcliffe, der den Zauberlehrling in den Verfilmungen spielt, hat das erkannt: ,,Ich hatte schon immer den Verdacht, dass Harry sterben muss‘‘, erklärte er einer britischen Zeitung, ,,Voldemort kann nur sterben, wenn zugleich auch Harry stirbt.‘
    (Quelle: suedeutsche.de)
Am 21. Juli erscheint die englische Fassung des 7. Bandes. Bei amazon kann man ihn schon bestellen (Bild rechts stammt von dort).

Die englische Fassung hat einige Vorteile: "Hermione" (in der englischen Fassung) klingt z.B. deutlich magischer als das deutsche "Hermine". Und 19,90 € für die englische Fassung sind auch deutlich weniger als der vorangekündigte Schätzpreis von 30 € für die deutsche Übersetzung.

Nebenbei: Will eigentlich irgend jemand Harry Potter Daniel Radcliffe wirklich nackt sehen? Und wenn ja, warum stört es andere, dass der Harry-Potter-Darsteller an anderer Stelle nackt zu sehen sein wird?
    "... Ab Ende Februar wird der junge Mann demnach im Londoner Westend auf einer Theaterbühne stehen.

    Radcliffe werde in dem Theaterstück "Equus" einen psychisch gestörten, pferdevernarrten Stallburschen spielen, heißt es in der Tageszeitung. Zu dem Auftritt soll auch eine Sex-Szene gehören, in der der ehemalige Zauberlehrling nackt auf dem Rücken eines Pferdes reitet.
    (Quelle: Text und Bild bei sueddeutsche.de)
Es ist anzunehmen, dass diejenigen, die sich über den nackten "Harry Potter" ärgern, lange nicht mehr im Theater waren. Nacktheit im Theater ist doch schon seit langem kein Skandal mehr ...

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Donnerstag, 1. Februar 2007
Gnade (2)
Harald Schmidt: man muss ihn ja nicht dauern sehen.

Aber gestern Abend war es wieder einmal so weit. Bauchmäßig möchte man sagen: Recht hat er ... Bis dann die intellektuellen Bauchschmerzen einsetzen.
    "Die Tatsache, dass Magath vorzeitig ent­lassen wurde, be­deu­tet vielleicht auch ein Stück Hoff­nung für Bri­gitte Mohn­haupt und Christian Klar.
    ...
    Gäb' es da nicht einen Kompromiss, dass dem man sagt: "OK, wir lassen die ehemaligen Ter­ro­risten frei, aber orga­nisiert wird das von Frank-Walter Stein­meier."
    (Quelle für Bild und Text: haraldschmidt.tv)
"Gnade vor Recht" war hier ja schon mal Thema. Schmidts Steinmeier-Variante ist allerdings eine unbarmherzige "Gnade".

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Mittwoch, 31. Januar 2007
Windows 2.0
Alles Zwei-Punkt-Null: Eine Werbung, die sich offenkundig an die Jüngeren richtet.

"Windows 2.0": Viel Schlimmeres kann ein Web­hoster eigentlich gar nicht androhen ...

(Screenshot-Ausschnitt von hosteurope.de)

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Manfred Krug entschuldigt sich
Der größte berufliche Fehler sei seine Werbung für die T-Aktie gewesen.
    "Schwacher Trost für die Anleger: Auch Krug besitzt noch T-Aktien. "Ich betrachte es als eine Art Selbstbestrafung. Es sind bis heute die einzigen Aktien, die ich selbst gekauft habe."

    Manfred Krug war die zentrale Werbefigur beim Börsengang der Deutschen Telekom. Der Bonner Konzern hatte den beliebten Schauspieler gewählt, um das Vertrauen der aktienscheuen Deutschen zu gewinnen. Nachdem das Papier drei Jahre lang steil nach oben ging und ein Gewinn von über 500 Prozent hätte realisiert werden können, rauschte die T-Aktie ab dem Frühjahr 2000 kontinuierlich nach unten. ..."
    (Quelle: zdnet.de)
Immer noch unverständlich: Welche Schuld hat Herr Krug daran, dass die Erwartungen der Leute, die Telekom-Aktien kauften, nicht dauerhaft in Erfüllung gingen?

Ein potentieller Gewinn von 500 Prozent ist doch eigentlich nicht etwas, wofür Herr Krug sich entschuldigen müsste ...

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