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Freitag, 9. März 2007
Rente ab wann?
varzil, 14:49h
Der Bundestag hat's beschlossen, die Arbeitszeitverlängerung.
Das ist gegenüber dem letzten Mal (vor etlichen Monaten), als die Rentenverlängerungszahlen erstmals kursierten und der Autor für sich die Formel von "66 + 3" entdeckte, eine Verbesserung um 6 Monate.
Mal sehen, was in 15 Jahren daraus geworden sein wird ...
"Für das Gesetz von Union und SPD votierten in namentlicher Abstimmung von 581 anwesenden Politikern 408 Abgeordnete, dagegen waren 169 Parlamentarier. Es gab vier Enthaltungen. Da die Opposition unter den insgesamt 614 Abgeordneten nur 167 Mandate hat, müssen also Gegenstimmen aus Union und SPD dabei gewesen sein. Jetzt muss der Bundesrat noch zustimmen.Danach müsste der Autor also, weil Jahrgang 1955 (also "65 + 9"), bis 2020 + 9 Monate, und weil im August geboren, also bis Mai 2021 arbeiten.
Das Rentenalter soll ab 2012 schrittweise angehoben werden. Ab 2029 soll es bei 67 Jahren liegen. Die Jahrgänge 1964 und jünger betrifft die Neuregelung also voll. Zwar kann man nach 35 Beitragsjahren auch künftig schon mit 63 in Rente gehen, allerdings mit erheblichen Einbußen.
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Jahrgang Alter* Renten-
eintritt1946 65 2011 1947 65 + 1 2012 1948 65 + 2 2013 1949 65 + 3 2014 1950 65 + 4 2015 1951 65 + 5 2016 1952 65 + 6 2017 1953 65 + 7 2018 1954 65 + 8 2019 1955 65 + 9 2020 1956 65 + 10 2021 1957 65 + 11 2022 1958 66 + 0 2023 1959 66 + 2 2024 1960 66 + 4 2025 1961 66 + 6 2026 1962 66 + 8 2027 1963 66 + 10 2028 ab 1964 67 + 0 2029 * in Jahren + Monaten
(Quelle: Spiegel online)
Das ist gegenüber dem letzten Mal (vor etlichen Monaten), als die Rentenverlängerungszahlen erstmals kursierten und der Autor für sich die Formel von "66 + 3" entdeckte, eine Verbesserung um 6 Monate.
Mal sehen, was in 15 Jahren daraus geworden sein wird ...
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Donnerstag, 8. März 2007
Der kälteste Tag
varzil, 15:20h
Laut städtischer Statistikstelle ist anhand der Tagesaufzeichnungen des Meteorologischen Instituts der Uni Bonn der Winter 2006/2007 der zweitwärmste aller Zeiten in Bonn.
Seit Beginn regelmäßiger Bonner Wetteraufzeichnungen im Jahre 1895 war die diesjährige kalte Jahreszeit nur vom Winter 1974/75 übertroffen worden. Von Dezember bis einschließlich Februar (meteorologischer Winter) war es im diesen Jahr mit 6,3 Grad Celsius um 3,5 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Die höchste Temperatur in diesem Winter registrierten die Wetterfrösche am 5. Dezember 2006 mit 16,2 Grad. Auch Frosttage konnte der Winter melden: Kältester Tag war mit minus 6,2 Grad der 25. Januar....
(Quelle: Citygator am 6.3.2007)
Auch wenn man das bei www.bonn.de nicht ohne weiteres überprüfen kann und wenn auch das Meteorologische Institut der Uni Bonn nichts dazu veröffentlicht:Beim Durchforsten der eigenen Fotos entdeckt man, dass es am 25.1.2007 kalt gewesen sein muss...
Wie das Erscheinen der Kraniche ist die Meldung über den kältesten Tag des Winters ein sicheres Indiz dafür, dass der Winter zu Ende ist. Die Kraniche allerdings waren schon vor 10 Tagen da.
Nachtrag:
Beim Meteorologischen Institut gibt es - wenn man etwas gründlicher hinschaut - Temperaturaufzeichnungen, auch für den 25.1.2007. Da war es ab 2:31 Uhr bis etwa 2:36 Uhr, also 5 Minuten lang - 6,2° kalt...
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Zum Bloggen am Frauentag
varzil, 11:50h
Der 8. März ist sicherlich ein wichtiges Datum. Gäbe es ihn nicht, hätte dieses Jahr zum Beispiel nur 364 Tage. Technorati hätte deutlich weniger Fundstellen zum Thema "Frauentag" und auch der Süddeutschen würden heute einige wichtige Artikel fehlen.
Und bei Koriander gäbe es weder den Artikel über Clara Zetkin noch die letztjährige Frauentagslührik.
Richtig schön ist allerdings die "Rote-Rosen-Tradition" (am 8.3. kriegt JEDE Frau eine rote Rose geschenkt, zumindest in den ehemals sozialistischen Ländern). Das ist im realen Leben jahreszeitlich und und dann auch politisch unkorrekt, wenn man sich die Produktion von Rosen (ZEIT-Artikel zum "Rosenkrieg") mal en detail zu Gemüte führt.
Aber hier für's Blog tut's auch ein Foto. Das Bild links stammt vom Garten der Frauen:
Varzil interessiert sich für die Frage, in welcher Einheit die Geschwindigkeit des Vergessens von Frauen gemessen wird: generell Mem/pro Tag, oder, weils ja doch der 8. März ist, vielleicht dann eher "Frau pro ...
ja "pro was" denn nu? Tag, Monat, Jahr? Alles ziemlich matscho, oder?
Vorschlag für eine neue Einheit:
Der Autor, der vor zwei Jahren den Artikel über Clara Zetkin schrieb, hat gestern aber "Rosa Luxemburg" als Mitbegründerin des Frauentags ausgegeben. Die Einheit "Zetkin" entspricht daher nach diesem ersten Selbstversuch dem Vergesslichkeitstempo:
Und bei Koriander gäbe es weder den Artikel über Clara Zetkin noch die letztjährige Frauentagslührik.
Richtig schön ist allerdings die "Rote-Rosen-Tradition" (am 8.3. kriegt JEDE Frau eine rote Rose geschenkt, zumindest in den ehemals sozialistischen Ländern). Das ist im realen Leben jahreszeitlich und und dann auch politisch unkorrekt, wenn man sich die Produktion von Rosen (ZEIT-Artikel zum "Rosenkrieg") mal en detail zu Gemüte führt. Aber hier für's Blog tut's auch ein Foto. Das Bild links stammt vom Garten der Frauen:
"... Durch den Garten der Frauen sollen Frauen, die Hamburgs Geschichte mitgeprägt haben, in bleibender Erinnerung gehalten werden. Denn im Gegensatz zum Umgang mit bedeutenden männlichen Persönlichkeiten, deren Verdienste gewürdigt werden und deren Andenken bewahrt wird, geraten weibliche Persönlichkeiten schnell in Vergessenheit....Ob "Weibliche Persönlichkeiten" wirklich "schneller" in Vergessenheit geraten als männliche Persönlichkeiten?
(Quelle: Garten-der-Frauen.de)
Varzil interessiert sich für die Frage, in welcher Einheit die Geschwindigkeit des Vergessens von Frauen gemessen wird: generell Mem/pro Tag, oder, weils ja doch der 8. März ist, vielleicht dann eher "Frau pro ...
ja "pro was" denn nu? Tag, Monat, Jahr? Alles ziemlich matscho, oder?
Vorschlag für eine neue Einheit:
Zetkin = Einheit für das Tempo, mit dem Frauen-Persönlichkeiten in Vergessenheit geraten.
Der Autor, der vor zwei Jahren den Artikel über Clara Zetkin schrieb, hat gestern aber "Rosa Luxemburg" als Mitbegründerin des Frauentags ausgegeben. Die Einheit "Zetkin" entspricht daher nach diesem ersten Selbstversuch dem Vergesslichkeitstempo:
1 Zetkin = eine Frau/Frauen-Persönlichkeit in zwei Jahren. ...
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Mittwoch, 7. März 2007
Der Weg zur Arbeit
varzil, 16:58h
Aus lauter Langeweile am Samstag eine Lokal-Zeitung gekauft: den Bonner Generalanzeiger".
Und es hat sich gelohnt: Da steht die Antwort auf eine der täglichen Fragen auf dem Weg zur Arbeit:

Antwort: "LIMES"


(oben und rechts: eigenes Bild vom 8.3.2007)
Nach der Bauschutthalte gegenüber (siehe rechts) zu urteilen, schreddert das Gerät die Mauern und Fundamente, die da auf dem Baugrund vorhanden sind, zu handlichen kleinen Gesteinsbrocken.
Varzil ist gespannt, ob dieses als Baugrund demnächst etwa anstelle von Kies weiterverwendet wird oder ob dann doch die großen Laster kommen, um alles wegzufahren und dann 3 Wochen später ähnlich große Mengen an Kies wieder anzukarren....
Der Weg zur Arbeit bleibt spannend.
Und es hat sich gelohnt: Da steht die Antwort auf eine der täglichen Fragen auf dem Weg zur Arbeit:
Was bauen die hier?
Antwort: "LIMES"
"...Für 50 Millionen Euro wird jetzt ein Lehr- und Laborgebäudekomplex errichtet, dessen erster Bauabschnitt im ersten Quartal 2009 fertig sein soll. Das interdisziplinäre Institut ist der wichtigste Baustein und zugleich das Aushängeschild des neuen Uni-Campus Poppelsdorf.Spannend aber auch die Frage, was das für ein Gerät ist, was da rechts neben dem Bagger steht:
Limes steht für "Life and Medical Sciences Bonn" und deutet an, dass in den Grenzgebieten (lateinisch limes = Grenze) zwischen Chemie, Pharmazie und Biologie neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu erwarten sind. "Die Forschungseinrichtung steht für die Neuorientierung der Uni", erklärte am Freitag Kristina Kornmesser, stellvertretende Uni-Kanzlerin in einem Gespräch mit dem GA.
(Quelle: Text und Bild: Generalanzeiger online)


(oben und rechts: eigenes Bild vom 8.3.2007)
Nach der Bauschutthalte gegenüber (siehe rechts) zu urteilen, schreddert das Gerät die Mauern und Fundamente, die da auf dem Baugrund vorhanden sind, zu handlichen kleinen Gesteinsbrocken.
Varzil ist gespannt, ob dieses als Baugrund demnächst etwa anstelle von Kies weiterverwendet wird oder ob dann doch die großen Laster kommen, um alles wegzufahren und dann 3 Wochen später ähnlich große Mengen an Kies wieder anzukarren....
Der Weg zur Arbeit bleibt spannend.
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