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Donnerstag, 15. März 2007
CO2-Bilanz
varzil, 14:48h
Die viele Rederei wirkt. Tochter 2 fragt, wie sie einen Baum pflanzen kann, und wohin eigentlich man einen Baum pflanzen kann, wenn man nicht gerade zufällig Grundstückseigentümer ist.Und man selbst fragt sich auch immer wieder, was man eigentlich "falsch" macht und was man verbessern könnte. Einen ziemlich umfassenden CO2-Rechner stellt das Bayrische Landesamt für Umwelt bereit. Das persönliche Ergebnis des Autors sieht man rechts.
Anm.:Möglich, dass das Ergebnis besser wird, wenn man mal den Jahresstrom- und -gasverbrauch zur Hand hätte. ...
Nicht uninteressant zum Beispiel, wie sich das Essverhalten auf den CO2-Ausstoß auswirkt. Der Hauptbatzen ist aber offensichtlich der "persönliche Konsum": Bekleidung, Telekommunikation, Druckerzeugnisse, Elektronik-Geräte etc. Das passt schließlich auch zu etwas nerd. Bei den Schweizern heißt die entsprechende Kategorie "diverser Verbrauch".
Interessant schließlich, dass das Bild links ähnlich aussieht. Da hat der Autor einen Schweizer CO2-Rechner (Fa. ecospeed SA) benutzt.
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Mittwoch, 14. März 2007
föderale Gleichbehandlung
varzil, 15:28h
Rauchverbot und Beamtenpensionierung: zwei Themen, bei denen ein gewisser Teil der Öffentlichkeit meint, es sei nicht hinnehmbar, wenn in Gaststätten in Bonn geraucht werden dürfe, 15 km weiter südlich in Remagen aber nicht (oder umgekehrt), bzw. wenn Beamte in Bayern schon mit 65 in Pension gehen und in Bremen erst mit 67 (oder umgekehrt).
Was spricht dagegen, dass in (Neu-)Ulm (Baden-Württemberg bzw. Bayern) die Dinge unterschiedlich geregelt werden?
Einheitlichkeit (Gleichheit) ist kein Wert an sich. Vielmehr lebt der Gleichheitssatz nicht nur davon, dass Gleiches gleich behandelt wird, sondern auch davon, dass Ungleiches ungleich geregelt wird.
Wer beim Stichwort "Föderalismus" nur an den Unsinn denkt, der als "Bildungsföderalismus" zur Zeit wieder fröhliche Urstände feiert ("16 Zulassungsverfahren für Schulbücher"), übersieht, dass eine Regelung auf lokaler und regionaler Ebene viel schneller angepasst werden kann - wenn sie sich denn als unsinnig erwiesen hat.
Statler und Waldorf erinnert an die Auseinandersetzung um die rechtlichen Regelungen zur Sklavenhaltung in den USA im 19. Jahrhundert und belegt, dass die föderale Struktur dort dem Fortschritt gedient hat.
Der Beweis, dass Zentralstaaten besser funktionieren als föderale Staaten, muss jedenfalls erst noch geführt werden.
Was nicht heißen muss, dass alles, was im Namen des Föderalismus geschieht, per se vernünftig ist.
" Der Deutsche Beamtenbund fordert eine bundesweit einheitliche Regelung für die Lebensarbeitszeit der Beamten.Klingt so, als sei das, was der Bund sagt, vernünftiger als der Länderstandpunkt. Denn: was spricht dagegen, dass ein Bremer Beamter länger arbeiten muss als ein Bayer? Die Wochen-Arbeitszeiten der Beamten sind ja schon seit eh und je unterschiedlich geregelt.
"Es kann nicht sein, dass die Beamten in einem Bundesland bis 65 Jahre arbeiten müssen und nebenan bis 67 oder 68", sagte der Bundesvorsitzende Peter Heesen der Süddeutschen Zeitung. Er verlangt daher, dass "die Frage des Pensionsbeginns nicht in die Zuständigkeit der Länder fällt". Zwar haben diese im Zuge der Föderalismusreform das Beamtenrecht weitgehend an sich gezogen, aber nicht ganz: Die Frage nach dem grundsätzlichen Status der Staatsdiener ist weiterhin Sache des Bundes. "Die Lebensarbeitszeit ist aber eine Grundsatzfrage", sagt Heesen, und gehöre damit zur Restkompetenz des Bundes.
Das Bundesinnenministerium ist freilich gegenteiliger Ansicht: Wie lange bayerische, hessische oder sächsische Beamte künftig arbeiten sollen, sei Angelegenheit der jeweiligen Länder....
(Quelle: Süddeutsche, S. 5 der Papierausgabe von heute )
",,Der Bürger kann ja nicht mit einer Nichtraucherfibel unterm Arm herumlaufen.‘‘ Der Spruch des bayerischen Verbraucherschutzministers Werner Schnappauf (CSU), der damit vor unterschiedlichen Rauchverbots-Regelungen in den einzelnen Bundesländern warnt, beschreibt eine generelle Tendenz.Auch das Argument will nicht so recht einleuchten: wenn der Gastwirt sagt "Hier wird nicht geraucht", ist das auch dann ok, wenn nebenan in der Kneipe gesagt würde, dass da nur reinkommt, wer raucht ...
Auch wenn die Länder allein für die Gaststätten zuständig sind, wird fast überall eine möglichst einheitliche Regelung für ganz Deutschland angestrebt. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe will im März entsprechende Vorschläge vorlegen.
Man könne ,,doch keinem erklären, dass im bayerischen Neu-Ulm etwas anderes gilt als gleich daneben im baden-württembergischen Ulm‘‘, sagt Schnappauf. Deshalb wirbt der CSU-Mann, der sich gerne hart und entschlossen gibt, bei seinen Länderkollegen für eine gemeinsame Linie.
Allerdings: ,,Wenn nichts daraus wird, machen wir unser Gesetz im Alleingang‘‘, kündigte Schnappauf an. ,,Unser Entwurf ist in jedem Fall bis zur Sommerpause fertig.‘‘
...
(Quelle: Sueddeutsche.de)
Was spricht dagegen, dass in (Neu-)Ulm (Baden-Württemberg bzw. Bayern) die Dinge unterschiedlich geregelt werden?
"...Aber wir, hier und heute, wir könnten nicht einmal damit leben, daß wir in Berlin in der Kneipe rauchen dürfen, in Potsdam aber nicht. ...Wieso könnten wir nicht damit lebn? Andere Formen der Umweltverschmutzung (Müllabfuhr) sind oft auf Gemeinde-Ebene geregelt - schon immer. Und die Republik hat es bislang überlebt.
(Quelle: Statler & - Waldorf)
Einheitlichkeit (Gleichheit) ist kein Wert an sich. Vielmehr lebt der Gleichheitssatz nicht nur davon, dass Gleiches gleich behandelt wird, sondern auch davon, dass Ungleiches ungleich geregelt wird.
Wer beim Stichwort "Föderalismus" nur an den Unsinn denkt, der als "Bildungsföderalismus" zur Zeit wieder fröhliche Urstände feiert ("16 Zulassungsverfahren für Schulbücher"), übersieht, dass eine Regelung auf lokaler und regionaler Ebene viel schneller angepasst werden kann - wenn sie sich denn als unsinnig erwiesen hat.
Statler und Waldorf erinnert an die Auseinandersetzung um die rechtlichen Regelungen zur Sklavenhaltung in den USA im 19. Jahrhundert und belegt, dass die föderale Struktur dort dem Fortschritt gedient hat.
Der Beweis, dass Zentralstaaten besser funktionieren als föderale Staaten, muss jedenfalls erst noch geführt werden.
Was nicht heißen muss, dass alles, was im Namen des Föderalismus geschieht, per se vernünftig ist.
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Montag, 12. März 2007
Nerd?
varzil, 19:25h
Varzil verweist auf den Eintrag des Autors von vorhin über SF-Literatur und zitiert:
"Nerd [nəːrd]"Manchmal..." ... Hmmmmm!
(engl. für Fachidiot, Langweiler, Sonderling, Streber, Schwachkopf, Außenseiter)
steht meist abwertend für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Individuen. Soziale Kompetenzen sind bei Nerds nur schwach ausgeprägt - zumindest scheint das so. Des Weiteren interessieren sie sich häufig für Science Fiction oder Fantasy. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient (IQ) als begleitende Eigenschaft genannt. ...
(Quelle: Wikipedia zu Nerd)
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SF - Hitliste
varzil, 17:56h
Science Fiction und Fantasy sind eine etwas abseitige Literaturgattung - zumindest in Deutschland etwas für eine kleine Minderheit der lesenden Bevölkerung. Nicht nur, aber auch deshalb erscheinen die meisten Science Fiction Bücher auf Englisch.
Und deshalb ist die Hit-Liste von thenewsblog.net auch auf Englisch. (via Mawa).
Weil allein schon die Erinnerung an die Bücher und die Titel Freude macht, kommentiert der Autor die einzelnen Einträge, allerdings natürlich auf Deutsch.
Die Liste hat natürlich gravierende Lücken (nicht zuletzt Stanislav Lem "der Unbesiegbare", "Fiasko", Solaris" fehlen, - die wären wohl auch einer englisch-sprachigen Leserschaft zu vermitteln - auch so ein paar persönliche Hits von Gisbert Haefs [Pasdan], Wolfgang Jeschke [Der 7. Tag der Schöpfung] etc. werden bitter vermisst...).
Die kommentierte Liste sieht so aus:
So stehen ja auch im Regal des Autors Thomas Mann (Joseph und seine Brüder) und McMaster Bujold (Barrayar-Zyklus) nebeneinander und vertragen sich ganz gut.
Und deshalb ist die Hit-Liste von thenewsblog.net auch auf Englisch. (via Mawa).
Weil allein schon die Erinnerung an die Bücher und die Titel Freude macht, kommentiert der Autor die einzelnen Einträge, allerdings natürlich auf Deutsch.
Die Liste hat natürlich gravierende Lücken (nicht zuletzt Stanislav Lem "der Unbesiegbare", "Fiasko", Solaris" fehlen, - die wären wohl auch einer englisch-sprachigen Leserschaft zu vermitteln - auch so ein paar persönliche Hits von Gisbert Haefs [Pasdan], Wolfgang Jeschke [Der 7. Tag der Schöpfung] etc. werden bitter vermisst...).
Die kommentierte Liste sieht so aus:
The Most Significant SF & Fantasy Books of the Last 50 Years, 1953-2002
- The Lord of the Rings, J.R.R. Tolkien
gelesen und super gut -
The Foundation Trilogy, Isaac Asimov
gelesen; gut -
Dune, Frank Herbert
die ersten 3 - 4 Bände gelesen, teilweise sehr gut -
Stranger in a Strange Land, Robert A. Heinlein
gelesen; ziemlich gut -
A Wizard of Earthsea, Ursula K. Le Guin
gelesen und gut -
Neuromancer, William Gibson
gelesen und sehr gut -
Childhood's End, Arthur C. Clarke
weiß nicht mehr, ob gelesen -
Do Androids Dream of Electric Sheep?, Philip K. Dick
nicht gelesen -
The Mists of Avalon, Marion Zimmer Bradley
gelesen und gut -
Fahrenheit 451, Ray Bradbury
gelesen, gut -
The Book of the New Sun, Gene Wolfe
unbekannt -
A Canticle for Leibowitz, Walter M. Miller, Jr.
unbekannt -
The Caves of Steel, Isaac Asimov
nicht gelesen -
Children of the Atom, Wilmar Shiras
unbekannt -
Cities in Flight, James Blish
nicht gelesen -
The Colour of Magic, Terry Pratchett
nicht gelesen -
Dangerous Visions, edited by Harlan Ellison
unbekannt -
Deathbird Stories, Harlan Ellison
unbekannt -
The Demolished Man, Alfred Bester
gelesen und gut -
Dhalgren, Samuel R. Delany
unbekannt -
Dragonflight, Anne McCaffrey
gelesen und gut -
Ender's Game, Orson Scott Card
gelesen und sehr gut -
The First Chronicles of Thomas Covenant the Unbeliever, Stephen R. Donaldson
nicht gelesen -
The Forever War, Joe Haldeman
unbekannt -
Gateway, Frederik Pohl
unbekannt -
Harry Potter and the Philosopher's Stone, J.K. Rowling
gelesen und geht so -
The Hitchhiker's Guide to the Galaxy, Douglas Adams
gelesen und gut -
I Am Legend, Richard Matheson
unbekannt -
Interview with the Vampire, Anne Rice
gelesen, weiß nicht mehr, wie es war -
The Left Hand of Darkness, Ursula K. Le Guin
unbekannt -
Little, Big, John Crowley
unbekannt -
Lord of Light, Roger Zelazny
unbekannt -
The Man in the High Castle, Philip K. Dick
unbekannt -
Mission of Gravity, Hal Clement
unbekannt -
More Than Human, Theodore Sturgeon
unbekannt -
The Rediscovery of Man, Cordwainer Smith
unbekannt -
On the Beach, Nevil Shute
unbekannt -
Rendezvous with Rama, Arthur C. Clarke
nicht gelesen -
Ringworld, Larry Niven
nicht gelesen -
Rogue Moon, Algis Budrys
unbekannt -
The Silmarillion, J.R.R. Tolkien
gelesen und gut -
Slaughterhouse-5, Kurt Vonnegut
nicht gelesen -
Snow Crash, Neal Stephenson
gelesen und sehr gut -
Stand on Zanzibar, John Brunner
unbekannt -
The Stars My Destination, Alfred Bester
gelesen, weiß nicht mehr, wie es war -
Starship Troopers, Robert A. Heinlein
gelesen, geht so -
Stormbringer, Michael Moorcock
unbekannt -
The Sword of Shannara, Terry Brooks
nicht gelesen -
Timescape, Gregory Benford
gelesen, geht so -
To Your Scattered Bodies Go, Philip Jose Farmer
nicht gelesen
So stehen ja auch im Regal des Autors Thomas Mann (Joseph und seine Brüder) und McMaster Bujold (Barrayar-Zyklus) nebeneinander und vertragen sich ganz gut.
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Klima heizen
varzil, 14:51h
Wenn alle um die Wette "heizen", wird es global wärmer und der Einzelne hat weniger Heizungskosten. Oder?
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