Donnerstag, 10. Mai 2007
Wie dumm kann man eigentlich sein?
Gibt es irgend eine Grenze auf der nach unten offenen Dummheitsskala?
"Wer in den vergangenen sechs Monaten nach "drive-by-download" bei Google suchte, bekam die folgende Google-Anzeige eingeblendet: "Is your PC virus free? Get Infected here!" ("Ist Ihr Computer virenfrei? Infizieren Sie sich hier!").

Mit einem Experiment wollte der belgische Blogger Didier Stevens testen, ob auch Werbelinks zu offensichtlich gefährlichen Inhalten geklickt werden...."
(Quelle: heise.de)
259.000 mal wurde diese Anzeige eingeblendet, und sie wurde tatsächlich mehr als 400 mal angeklickt.

Ob das alles DAUs waren, die da geklickt haben? Könnte ja auch sein, dass das Neugierige IT-ler waren, die in einer gesicherten Umgebung (virtueller Rechner o.ä., Linux-Kiste o. ä.) mal wissen wollten, was sich da eigentlich hinter verbirgt. Manchmal liegen Dummheit und Genialität bekanntlich ganz eng nebeneinander.

Varzil merkt dazu an, dass er das (Dummheit und Genialität) oft genug nicht auseinander halten kann. Und manchmal klickt man einfach ja auch mal versehenlich daneben. Wenn nur ungefähr jeder 500ste Maus-Klick "daneben" geht, ist das eigentlich eine ziemlich hohe Treffer-Rate...

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Donnerstag, 10. Mai 2007
Leben wie Gott in Frankreich - im "Kloster"
Da gab es am Montag doch tatsächlich Meldungen, dass Herr Sarkozy ein paar Tage Pause in einem Kloster machen wollte, bevor er sich als neuer französischer Präsident vereidigen lassen wollte.

Nun weiß man, wo er ist:
"Nach seinem Wahltriumph am Sonntag stieg er mit Frau und Sohn in einen Privatjet, ließ sich nach Malta fliegen und erholte sich zweieinhalb Tage auf der Yacht eines der reichsten Industriellen des Landes....
(Quelle: Text und Bild bei sueddeutsche.de)
Kloster kommt von "claustrum" und meint etwas Abgeschlossenes. Auch wenn man eine Luxus-Yacht vielleicht nicht unmittelbar mit Kloster assoziiert, abgeschlossen von der restlichen Welt lebt man auch auf einer Luxus-Yacht.

Beunruhigend allerdings, dass der angehende Präsident Frankreichs da keinerlei Gedanken daran verschwendet, dass man sich so einen Kurzurlaubstrip nicht ohne weiteres von einem reichen Industriellen schenken lassen sollte....
Sarkozy selbst sah am Mittwochvormittag keinen Anlass, sich zu entschuldigen: "Ich habe nicht die Absicht, mich zu verstecken, zu lügen oder mich zu entschuldigen", sagte der 52-Jährige am Mittwoch dem privaten Radiosender Europe 1. "Ich sehe nicht, worüber hier gestritten wird."

Er kenne den Besitzer der Yacht, Vincent Bolloré, seit 20 Jahren. Seit dieser Zeit lade ihn Bolloré ein, und er habe bislang stets abgelehnt. Bolloré habe überdies "niemals mit dem Staat gearbeitet". Sarkozy fügte hinzu: "Ich wünsche der französischen Wirtschaft viele wie Vincent Bolloré."

(Quelle: wie oben)

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Dienstag, 8. Mai 2007
ein 10-Minuten-Beitrag
Zehn Minuten: so lang dauert es, bis der Chef, der Rücksprache halten will, den Kaffee gekocht hat, den der Mitarbeiter für die Rücksprache erbittet.

Zeit für einen Blog-Eintrag zum Thema "Unternehmens-Kultur": Es gab mal Unternehmen (wie z.B. Nestlé), die stellten ihren Mitarbeitern (früher mal) den Kaffee für umsonst bereit. Bis die Heuschrecken kamen.
Bei Behörden gab es das nie - Steuergelder zu Kaffee: das gibt es nur, wenn Besuch kommt!

Jetzt kocht Chef selbst - auch eine Art von Unternehmenskultur.

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