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Sonntag, 19. August 2007
LKW-Wochenendpause
varzil, 16:46h
Auf dem Rückweg gestern Abend von Passau nach Köln:
Aberhunderte LKWs stauen sich auf den Raststätten der A3. Will man tanken, hat man Mühe, im Dämmrigen die Ausfahrt und Auffahrt zwischen all den abgestellten LKWs zu finden.
Warum das so ist:
Aberhunderte LKWs stauen sich auf den Raststätten der A3. Will man tanken, hat man Mühe, im Dämmrigen die Ausfahrt und Auffahrt zwischen all den abgestellten LKWs zu finden.Warum das so ist:
"... Der Bundeverband für Güterkraftverkehr fordert deshalb seit Jahren mehr LKW-Stellplätze auf Autobahnen. Allein 900.000 schwere Lastwagen müssen sich täglich auf 21.000 Autobahn-Parkplätze drängeln. Das seien 40.000 zu wenig. "Früher konnte man auf der A3 zwischen Regensburg und Passau ziemlich sicher sein, dass man Samstag abends allein unterwegs war. Tempi passati.
(Quelle: Das Erste online)
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Donnerstag, 16. August 2007
Wenn es menetekelt
varzil, 23:05h
Gestern Abend hat es geregnet menetekelt, und das nicht zu knapp.
Das sieht im Diagramm dann so wie links aus (wird größer, wenn man es anklickt). 25 Liter pro m² in einer Viertelstunde, 74 Liter pro m² an einem Tag. (Das Diagramm stammt von der Wetterstation des Bonner Generalanzeigers, das einem immer die Niederschlagsmengen der letzten Tage zeigt.)
Das war in dann doch relativ kurzer Zeit (zuletzt am 25.05.2007) das zweite Gewitter mit nahezu tropischen Dimensionen.
Abgesehen davon, dass so ein Wetter erbarmungslos bauliche Mängel und Fehlplanungen bloß legt (der Keller eines Bürogebäudes ist jetzt zum dritten Mal in drei Monaten voll gelaufen), ist das auch ein Menetekel:
Wer jetzt immer noch nicht begreifen will, dass das nicht nur Wetter-Kapriolen sind, sei an Belsazar erinnert: Der feierte noch ein großes Fest, während die Perser schon seine Stadt eroberten.
Das sieht im Diagramm dann so wie links aus (wird größer, wenn man es anklickt). 25 Liter pro m² in einer Viertelstunde, 74 Liter pro m² an einem Tag. (Das Diagramm stammt von der Wetterstation des Bonner Generalanzeigers, das einem immer die Niederschlagsmengen der letzten Tage zeigt.)Das war in dann doch relativ kurzer Zeit (zuletzt am 25.05.2007) das zweite Gewitter mit nahezu tropischen Dimensionen.
Abgesehen davon, dass so ein Wetter erbarmungslos bauliche Mängel und Fehlplanungen bloß legt (der Keller eines Bürogebäudes ist jetzt zum dritten Mal in drei Monaten voll gelaufen), ist das auch ein Menetekel:
Wer jetzt immer noch nicht begreifen will, dass das nicht nur Wetter-Kapriolen sind, sei an Belsazar erinnert: Der feierte noch ein großes Fest, während die Perser schon seine Stadt eroberten.
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Mittwoch, 15. August 2007
Tod und Leben
varzil, 13:45h
Zum Wiedereinstieg:
Wenn man über Leben und Sterben nachdenkt, liest man manche Überschriften mit besonderem Vergnügen:
Dieses Schicksal, mit höherer Wahrscheinlichkeit als jüngere zu sterben, teilen die "Mount-Everest-Alpinisten" mit allen älteren Menschen.
Zu vermuten ist auch, dass deutlich mehr männliche als weibliche Himalayisten dort ihr Leben lassen, während die Säuglingssterblichkeit auf dem Mount Everest vermutlich gegen Null tendiert.
Wenn man über Leben und Sterben nachdenkt, liest man manche Überschriften mit besonderem Vergnügen:
Ältere Mount-Everest-Alpinisten sterben besonders häufig.Kein Grund zur Besorgnis:
Bergsteiger ab 60 Jahren sind besonders gefährdet, vor allem wenn sie das Dach der Welt erklimmen wollen. Unter ihnen gibt es dreimal so viele Todesfälle wie unter jüngeren Mount-Everest-Besteigern. Dies haben Forscher um Raymond Huey von der University of Washington in Seattle in einer Auswertung von Expeditionen zwischen 1990 und 2005 gezeigt. Von den wenigen Bergsteigersenioren, die den Gipfel auch erreichten, kam während des Abstiegs jeder vierte ums Leben....
(Quelle: Spiegel online)
Dieses Schicksal, mit höherer Wahrscheinlichkeit als jüngere zu sterben, teilen die "Mount-Everest-Alpinisten" mit allen älteren Menschen.
Zu vermuten ist auch, dass deutlich mehr männliche als weibliche Himalayisten dort ihr Leben lassen, während die Säuglingssterblichkeit auf dem Mount Everest vermutlich gegen Null tendiert.
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