Samstag, 1. Dezember 2007
Theorie und Praxis: Packstation
Berufstätigen-Schicksal:

Früher fuhr man nach Hause, las dort, dass ein Paket nicht abgegeben werden konnte und dass man es doch bitte in der Zeit von .... [Zeit, in der man garantiert nicht kann] ... ein Paket in ... [jottwehdeh] ... abholen könne.

Kam man dann dort an, war entweder das Paket noch nicht da, weil man "jedoch heute nicht" überlesen hatte, oder man hatte vergessen, rechtzeitig innerhalb von 7 Tagen vorzusprechen und das Paket war auf dem Rückweg.

Jetzt ist alles ganz anders:
Man kriegt eine E-Mail und knapp 30 Sekunden später eine SMS, dass bei einer Packstation ein Paket abzuholen ist. Mit ein bisschen Glück hat man auch eine Paketstation angegeben, die auf dem Heimweg liegt.

Karte einstecken, PIN eingeben und Paket mitnehmen. Ganz einfach.

Ähnlich einfach soll das Versenden von Paketen sein: Frankieren, abzusendendes Paket in ein Fach einlegen und fertig.

In der Theorie.

Die Praxis sieht anders aus:

Bei der Packstation in Bonn-Duisdorf funktioniert die Ziffer 1 des Tastenblocks nicht. Man kann einfach bestimmte Sachen (wie z. B. eine PIN) nicht vollständig eingeben.

Die nächste Packstation in Bonn-Endenich hat ein anderes Problem: Die Tastatur tuts. Aber der Drucker kann nicht drucken. Also kann man das Paket nicht freimachen.

Immerhin tut es dann die Packstation am Posttower. Das macht dann wohl die Nähe zum Chef.

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Samstag, 17. November 2007
SPAM
"Deine Nachbarin Anna, läd dich ein!"
(Quelle: aus dem Spamfilter)
In "meiner Nachbarschaft" gibt es keine Anna, die so schlecht deutsch kann...

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Samstag, 10. November 2007
die stinkende Illegalität und ihr Marktwert...
Die Labrador-Hunde Lucky und Flo erschnüffeln Raubkopien...
(Quelle: focus online)
Zunächst fragt man sich, wie die das machen.
Die achtmonatige Ausbildung, bei der sie auf den Geruch von Polykarbonaten und anderen Chemikalien zur Herstellung von CDs getrimmt werden, kostet 17 000 US-Dollar (rund 11 600 Euro). (Quelle wie oben)
Sie suchen also nicht Raubkopien, sondern sie schnüffeln nach CDs und DVDs.
Ob es sich um legale oder illegale Ware handelt, können sie natürlich nicht unterscheiden.(Quelle wie oben)
Das hätte einen ja auch gewundert, wenn illegal kopierte Bytes anders riechen als legal kopiertes Material. Heise weiß wie üblich mehr.
"...Nach Schnüffelerfolgen in Malaysia haben dortige Fälscherbanden bereits ein Kopfgeld auf die neuen animalischen Hilfssheriffs ausgelobt. In dem asiatischen Land verhalfen die bislang einzigartigen Raubkopien-Ermittler binnen sechs Monaten zu Beschlagnahmen von 1,88 Millionen Raubkopien im Marktwert von 2,4 Millionen Euro, zwei DVD-Reproduktionsanlagen, einer Raubkopierfabrik, 97 DVD-Brennern.
(Quelle: heise online, auch für das Bild oben)
Und das ist ja dann wohl der Hammer: Teilt man 2,4 Millionen Euro durch 1,88 Millionen Raubkopien, kommt da doch ein Stückpreis von 1,277 Euro raus. "Marktpreis" nennt sich das in Malaysia. Aha. Irgendwie funktioniert unser Markt da dann doch nicht richtig...

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