Samstag, 1. Dezember 2007
Theorie und Praxis: Packstation
Berufstätigen-Schicksal:

Früher fuhr man nach Hause, las dort, dass ein Paket nicht abgegeben werden konnte und dass man es doch bitte in der Zeit von .... [Zeit, in der man garantiert nicht kann] ... ein Paket in ... [jottwehdeh] ... abholen könne.

Kam man dann dort an, war entweder das Paket noch nicht da, weil man "jedoch heute nicht" überlesen hatte, oder man hatte vergessen, rechtzeitig innerhalb von 7 Tagen vorzusprechen und das Paket war auf dem Rückweg.

Jetzt ist alles ganz anders:
Man kriegt eine E-Mail und knapp 30 Sekunden später eine SMS, dass bei einer Packstation ein Paket abzuholen ist. Mit ein bisschen Glück hat man auch eine Paketstation angegeben, die auf dem Heimweg liegt.

Karte einstecken, PIN eingeben und Paket mitnehmen. Ganz einfach.

Ähnlich einfach soll das Versenden von Paketen sein: Frankieren, abzusendendes Paket in ein Fach einlegen und fertig.

In der Theorie.

Die Praxis sieht anders aus:

Bei der Packstation in Bonn-Duisdorf funktioniert die Ziffer 1 des Tastenblocks nicht. Man kann einfach bestimmte Sachen (wie z. B. eine PIN) nicht vollständig eingeben.

Die nächste Packstation in Bonn-Endenich hat ein anderes Problem: Die Tastatur tuts. Aber der Drucker kann nicht drucken. Also kann man das Paket nicht freimachen.

Immerhin tut es dann die Packstation am Posttower. Das macht dann wohl die Nähe zum Chef.

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