Freitag, 15. Juli 2005
Die Frauengemeinschaft
Fest und unerschütterlich stehen sie da, die Fahnenträger. Insbesondere "das schwache Geschlecht", die Frauen- und Müttergemeinschaft Badorf-Eckdorf, ist stark vertreten.

Firmung-Svea-20

... link (0 Kommentare)   ... comment ...bereits 714 x gelesen


Mittwoch, 13. Juli 2005
Höhere Blog-Kunst
Warum eigentlich Beiträge veröffentlichen?

Man kann doch einfach so Beitrag an Beitrag reihen und beim Speichern darauf verzichten, den Beitrag für die Startseite freizugeben. So bringt man es zum "verkanntesten Blogger" der Blogosphäre....

Interessanter Nebeneffekt:
Dann bleibt auch die Startseite des Weblogs unverändert. Echt wahr!

... link (0 Kommentare)   ... comment ...bereits 662 x gelesen


Giftiger Priester
Nicht alle Menschen sind gut bekömmlich.
    Dumka, Jharkhand, July 10: A poisonous white cobra allegedly died after biting a man, who happened to be the priest of a local ‘nag’ (snake god) temple. (Quelle: Express India via Dave Barry)
Für alle die, die sich ihrer Englisch-Kenntnisse nicht sicher sind: Eine weiße Kobra beißt einen Mann, der Priester in einem Schlangentempel ist, und stirbt.

Eigentlich möchte man so etwas nicht glauben, zumal wenn man weder Ort noch Quelle kennt. Zur Erläuterung schreibt Express India dann noch:
    "...Dr Nirmal Kumar Singh, who is attending the patient, said Kunwar was alright and did not lose his conscious after the bite.

    ...

    According to Dr Singh, such a case, in which the snake dies, is possible if the snake-bite victim is addicted to drugs. But the villagers insisted that Kunwar [das ist der Name des gebissenen Priesters] was not addicted to either drugs or alcohol."(Quelle wie oben: Express India)
Eine schöne Erklärung von Dr. Singh. Nebenbei: Dumka ist ein Distrikt in Indiens jüngstem Bundesland Jharkhand (mehr) und liegt ungefährt hier:

Jharkhand.

Und da, wo ein Dorf kollektiv verneint, dass ihr Priester Drogen nimmt, ist die Welt wohl wirklich noch in Ordnung. Die Geschichte muss also wahr sein ...

... link (0 Kommentare)   ... comment ...bereits 604 x gelesen


Dienstag, 12. Juli 2005
Rausch-Erfahrung
Summertime and the living is easy ... Legalize Erdbeereis!
    [Tenor: Die Strafbarkeit der Cannabis-Einfuhr ist nicht verfassungswidrig - Zur Begründung zitiert das Gericht sich zunächst erst einmal gründlich selbst:]
    ... Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers gehört der Umgang mit Drogen, insbesondere auch das Sichberauschen, aufgrund seiner vielfältigen sozialen Aus- und Wechselwirkungen nicht zum Kernbereich privater Lebensgestaltung (vgl. BVerfGE 90, 145 <171>) ...

    Neue Tatsachen, welche diese Einschätzung erschüttern könnten, hat der Beschwerdeführer nicht vorgetragen. Eine generelle Ungefährlichkeit des Konsums von Cannabis behauptet er nicht. Die Entscheidung des Gesetzgebers, den Gefahren des Cannabiskonsums mit den Mitteln des Strafrechts zu begegnen, ist weiterhin zu respektieren (vgl. Beschluss der 3. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 29. Juni 2004 - 2 BvL 8/02 -, NJW 2004, S. 3620 <3621>). Dies schließt das grundsätzliche Verbot einer Selbstmedikation durch Cannabisprodukte ein. Auch insoweit liegt ein (noch) ausreichend gerechtfertigtes Verbot vor, ...[hier folgt noch ein Hinweis auf § 3 Abs. 2 BtmG]...

    (Quelle: BVerfG Beschluss vom 30.6.2005 )
Verständlich: Der Gesetzgeber soll über eine Marihuana-Freigabe entscheiden, und nicht das Gericht. Merkwürdig nur, dass das Bundesverfassungsgericht hier ein "(noch) ausreichend gerechtfertigtes" Verbot beschreibt. Was ist eigentlich ein "noch" ausreichend gerechtfertigtes Verbot?

Ob es da unter den studierten Hilfskräften des Gerichts schon ein paar "Kiffer" gibt, die den Mitgliedern der 3. Kammer des Bundesverfassungsgerichts von ihren Erfahrungen erzählt haben? Oder ob die Verfasser des Beschlusses sogar über Erfahrungen aus 1. Hand verfügen? Ein Bild (von der Homepage des Gerichts) sagt angeblich mehr als tausend Worte ...

Zweiter Senat des Bundesverfassungsgerichts

von links nach rechts:
Dr. Gerhardt; Mellinghoff; Prof. Dr. Osterloh; Prof. Dr. Dr. h.c. Jentsch
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hassemer; Prof. Dr. Broß; Prof. Dr. Dr. Di Fabio; Prof. Dr. Lübbe-Wolff
(fett gedruckt sind die Verfasser des oben zitierten Beschlusses).

... link (0 Kommentare)   ... comment ...bereits 1339 x gelesen


Radfahren ist gesund
Radfahren ist gesund und bildet. Rote Kästen bieten dem Radfahrer morgens auf dem Weg zur Arbeit, aber auch den Bus- und Bahnfahrern und den im Stau stehenden Autofahrern die Schlagzeile des Tages aus Bild ("Wir sind Papst") und Express (heute aktuell:"Currywurst schützt vor Krebs"; Currywurst wohlgemerkt, nicht etwa Curry - Express.de weiß mehr:).
    ...Zum Beispiel der Curryfarbstoff Curcumin, gewonnen aus der Gelbwurzel (Kurkuma). Forscher der Uni Texas (Houston) erprobten das Pulver an Krebszell-Kulturen. Die starben sofort ab. Grund: Curcumin enthält einen Botenstoff, der zwei Eiweiße blockiert. Genau diese Eiweiße verhinderten bislang, dass Krebszellen Selbstmord begehen....

    Ebenfalls im Curry enthalten: Ingwer. „Die Wurzel ist ein Tausendsassa“, so Ernährungspapst Prof. Hademar Bankhofer. Ingwer hemmt die Blutgerinnung und schützt vor Infarkten, regt den Darm an, hilft gegen Viren.

    Curry ist eine Mischung aus vielen gesunden Gewürzen: Kardamom und Koriander, ebenfalls enthalten, schützen vor Blähungen und Krämpfen, Kreuzkümmel macht fit, Muskatnuss wirkt antidepressiv und schwarzer Pfeffer senkt den Cholesterinspiegel. Die Tomaten im Ketchup wirken als Radikalenfänger, schützen die Zellen. (Quelle: Express.de)
Varzil fragt sich: Wenn man so was beim Fahrrad-Fahren lernt, schützt dann Fahrrad-Fahren auch vor Krebs?

... link (0 Kommentare)   ... comment ...bereits 794 x gelesen