Donnerstag, 29. Dezember 2005
Gute Nachricht
Damit hier nicht immer nur das Schwarze, Schlechte und Seltsame betont wird, hier zum Jahresende mal eine gute Nachricht:

Der Dortmund-Ems-Kanal ist wieder befahrbar!
    "Leinen los am Dortmund-Ems-Kanal
    Die ersten Schiffe dürfen von Norden nach Süden durch den Kanal fahren. Damit die wartenden Schiffe möglichst schnell weiterkommen, ist der Dortmund-Ems-Kanal am Anfang eine Einbahnstraße..."
    (Quelle: wdr.de vom 15.12.05)
Zur Erinnerung:
Vor einigen Monaten hatte ein Schiff in einer Kanal-Baustelle eine Spundwand gerammt, das Schiff saß fest und konnte nicht wieder flott gemacht werden und der Kanal war leergelaufen.

Warum allerdings die Schiffe schneller vorwärts kommen, wenn der Kanal "am Anfang eine Einbahnstraße" ist, wissen allerdings wohl allein die Götter (des WDR).

Das kann eigentlich doch nur für die Schiffe gelten, die in Fahrtrichtung der "Einbahnstraße" unterwegs sind.

... link (0 Kommentare)   ... comment ...bereits 695 x gelesen


Montag, 26. Dezember 2005
Männer und Singen
Viele tun es einfach nicht. Könnte ja unmännlich wirken, wenn man so etwas Persönliches wie seine Stimme von sich gibt.

Viele können es auch nicht mehr, eben weil sie es nicht tun.

Und dann besetzt das andere Geschlecht das Thema und bestimmt unter anderem die Höhe, in der Kirchenlieder angestimmt werden. Wie am 24.12. in der Papierausgabe der Süddeutschen Zeitung zu lesen war, werden Kirchenlieder für die meisten Männer um eine Quart zu hoch angestimmt.

Und dann macht das Singen irgendwann tatsächlich keinen Spaß. Und dann tun sie es einfach nicht. Denn es könnte ja unmännlich wirken, zumal wenn es so hoch klingt.

Männer und Singen:
Varzil meint, wenn die Kerle um den Frauenüberschuss in den Chören wüssten, würden sie häufiger singen und dann auch in einen Chor eintreten. Es gäbe schlechtere Gründe zum Singen.

... link (2 Kommentare)   ... comment ...bereits 724 x gelesen


Freitag, 23. Dezember 2005
Millionen vs. Milliarden
Als Frau Merkel, wohlgemerkt unsere Bundeskanzlerin, vom EU-Gipfel zurückkam, war in den Radio-Nachrichten die Rede davon, dass Deutschland den Finanzkompromiss mit erheblichen finanziellen Zugeständnissen erreicht habe.

Anderntags in den gedruckten Medien war dann von "nur" 100 Millionen € die Rede, die der Kompromiss Deutschland koste (Koriander )
Inzwischen haben die deutschen (Ost-)Länder gerechnet und es ist die Rede von rund 2 Milliarden €, die ihnen fehlen.
    "...Der deutsche EU-Nettobeitrag wird nach Schätzungen, die der "Berliner Zeitung" vorliegen, um knapp 2 Milliarden Euro auf 10,4 Milliarden Euro jährlich steigen. ...(Quelle: spiegel online, siehe auch: Berliner Zeitung online)
Die Überlegung, wie die EU bei den Maastricht-Kriterien auf das zu erwartende deutsche Haushaltsdefizit reagiert, bleibt damit aktuell.

Varzil meint, dass für eine frisch gebackene Bundeskanzlerin 2 Milliarden € eine ganze Menge Lehrgeld sind...

... link (0 Kommentare)   ... comment ...bereits 673 x gelesen