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Freitag, 28. April 2006
Altbekanntes: Frühlingswetter
varzil, 15:29h
Das Wetter
Und jetzt blüht und wächst und grünt alles gleichzeitig.
Einfach super wunderschön.
Schade nur, dass für so einen schönen Frühling ein so elend langer und kalter Winter nötig ist.
- - man schreibt und redet drüber, wenn man nichts besseres zu schreiben hat; was eigentlich auch ein gutes Zeichen ist -
Und jetzt blüht und wächst und grünt alles gleichzeitig.
Einfach super wunderschön.
Schade nur, dass für so einen schönen Frühling ein so elend langer und kalter Winter nötig ist.
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Donnerstag, 27. April 2006
Deutschlands Perspektive und Bonn
varzil, 18:59h
Seit einigen Jahren wird unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident außer Dienst Weizsäcker eine online-Umfrage mit dem schönen Titel
durchgeführt.
Mehr als 600.000 Teilnehmer an der Umfrage sind sicherlich zwar nicht repräsentativ für Deutschland. Denn gerade eben diejenigen, die mit den "neuen Medien" auf Kriegsfuß stehen, beteiligen sich logischerweise nicht nicht an online-Umfragen. Andererseits sind 600.00 Teilnehmer schon irgendwo eine beachtliche Größe.
Und als Bonner liest man eine Passage über die Zufriedenheit mit dem Wohnort natürlich besonders gern:
Mehr als 600.000 Teilnehmer an der Umfrage sind sicherlich zwar nicht repräsentativ für Deutschland. Denn gerade eben diejenigen, die mit den "neuen Medien" auf Kriegsfuß stehen, beteiligen sich logischerweise nicht nicht an online-Umfragen. Andererseits sind 600.00 Teilnehmer schon irgendwo eine beachtliche Größe.
Und als Bonner liest man eine Passage über die Zufriedenheit mit dem Wohnort natürlich besonders gern:
- "Am zufriedensten mit dem Leben am Wohnort sind die Menschen in den Regionen Bodensee-Oberschwaben, Südlicher Oberrhein und Oberland – alle im südlichen Baden-Württemberg bzw. Bayern. Dort sagen jeweils 84% der Teilnehmer, dass man an ihrem Wohnort gut oder sehr gut leben könne.
Insgesamt geben in 20 der 117 Regionen jeweils mehr als acht von zehn Teilnehmern an, zufrieden zu sein. Mit Ausnahme von Münster, dem Hamburger Umland und Bonn liegen alle diese Regionen im Süden Deutschlands. ...((Hervorhebung natürlich vom Autor)
(Quelle: 5. Projekt-Bericht S. 105)
- "..Haben in der Gruppe der 40- bis 45-Jährigen 20% der Frauen ohne Hochschulabschluss keine Kinder, sind es bei den Akademikerinnen 30%.
..."
(Quelle:5. Projekt-Bericht S. 178)
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Mittwoch, 26. April 2006
der ungegliederte pdf-Familienbericht
varzil, 20:13h
Zunächst einmal ist es einfach lobenswert, dass man die dicken Dinger der Bundesregierung nicht kaufen muss, um dann festzustellen, dass sie doch zu dick und zu langweilig zu lesen sind. Und deshalb ist die Mäkelei in diesem Posting eigentlich nicht ganz fair. Und dennoch sei es hier notiert:
Man kann den Siebenten Familienbericht des Bundesfamilienministeriums einfach als pdf-Dokument herunterladen und braucht ihn nicht zu kaufen. "Einfach" ist das zumindest dann,wenn man Platz für 4.7 MB hat und nicht gerade mit Modem oder mit GPRS-Internet-Anbindung (d.h. via Mobiltelefon) unterwegs ist.
Und beim Durchblättern liest man viele interessante Stichworte:
"Kinder", "Kinderlosigkeit", "Fruchbarkeitsrate" oder auch eine Überschrift wie:
Und dann schlägt man die bei acrobat-reader etc. eigentlich sympathische Funktion "Lesezeichen" auf und hofft, dass dort das Inhaltsverzeichnis verlinkt ist. Denkste. Keine Lesezeichen. Nix. Gähnende Leere bei einem Dokument, das 607 (sechshundertsieben) Seiten umfasst.
Immerhin sind die Seiten nicht "eingescannter Text als Bild" (wie so manche Bundesratsdrucksachen). So kann man also mit der Volltextsuche
Ob die Verfasser von elektronisch herunterladbaren Dokumenten jemals nachvollziehen werden, dass man Texte nicht sofort ausdrucken, sondern gerade bei einem Umfang von etlichen 100 Seiten erst einmal überfliegen will, bevor man eine halbe Druckerpatrone investiert?
PS und nur am Rande:
Für die "Entmannung durch Elternurlaub", die gestern hier thematisiert war, findet sich in der Studie kein Beleg.
Aber immerhin gibt es ein Kapitel mit dem Thema
Man kann den Siebenten Familienbericht des Bundesfamilienministeriums einfach als pdf-Dokument herunterladen und braucht ihn nicht zu kaufen. "Einfach" ist das zumindest dann,wenn man Platz für 4.7 MB hat und nicht gerade mit Modem oder mit GPRS-Internet-Anbindung (d.h. via Mobiltelefon) unterwegs ist.
Und beim Durchblättern liest man viele interessante Stichworte:
"Kinder", "Kinderlosigkeit", "Fruchbarkeitsrate" oder auch eine Überschrift wie:
- "II.2.1 Partnerschaften und Auszugsverhalten oder das ‚Hotel Mama‘ als Folge einer verlängerten ökonomischen Abhängigkeit"
- Exkurs zu "Strg-N":
das ist der gehe-zu -Befehl in Acrobat-5.0, in moderneren Versionen haben die sich sicherlich einen anderen Shortcut einfallen lassen, wäre ja auch zu einfach, die Shortcuts von Version zu Version unverändert zu lassen. Exkurs-Ende.
Und dann schlägt man die bei acrobat-reader etc. eigentlich sympathische Funktion "Lesezeichen" auf und hofft, dass dort das Inhaltsverzeichnis verlinkt ist. Denkste. Keine Lesezeichen. Nix. Gähnende Leere bei einem Dokument, das 607 (sechshundertsieben) Seiten umfasst.
Immerhin sind die Seiten nicht "eingescannter Text als Bild" (wie so manche Bundesratsdrucksachen). So kann man also mit der Volltextsuche
- [in besagter Version: Strg-F Hier würde eine Wiederholung des Exkurses von oben gut passen]
Ob die Verfasser von elektronisch herunterladbaren Dokumenten jemals nachvollziehen werden, dass man Texte nicht sofort ausdrucken, sondern gerade bei einem Umfang von etlichen 100 Seiten erst einmal überfliegen will, bevor man eine halbe Druckerpatrone investiert?
PS und nur am Rande:
Für die "Entmannung durch Elternurlaub", die gestern hier thematisiert war, findet sich in der Studie kein Beleg.
Aber immerhin gibt es ein Kapitel mit dem Thema
- VI.4.6 Väterzeit zwischen Familie und Erwerb
(S. 408 des Berichts, wer mit Strg-N dahinspringen will, gibt tunlichst die Seitenzahl "426" ein)
- "engere Väterforschung"
...
"Auch auf der biographischen Ebene haben also Männer zunehmend ein Vereinbarkeitsproblem..."
(Quelle: 7. Familienbericht, S. 408)
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