Über Koriander
Koriander ist ein eigentümliches Gewürz, das ungewohnt aber nicht unangenehm schmeckt. Unter anderem ist es ein Biergewürz, siehe z.B. Gose. Das Bild links von einer Koriander-Pflanze stammt aus der wikipedia. Falls dem Autor mal eine echte Koriander-Pflanze vor die Linse kommt, wird das Bild auch hier zu sehen sein.
Dieses Weblog "Koriander" beschreibt Eigentümliches, Ungewohntes und Banales, um es aus einer etwas anderen Perspektive darzustellen. Wie so vieles im Leben macht es das aber nicht immer stringent, sondern lässt immer wieder auch mal fünfe gerade sein.
Und die Lilie und der Schmetterling auf der Startseite haben nichts mit der Gewürzpflanze links im Bild (aus der Wikipedia) zu tun, sondern sind ein Bildausschnitt eines Bildes, fotografiert durch ein Klofenster im einem Nationalpark in Tansania.
Über Varzil
Varzil ist ein Pseudonym des Autors - MZB sei Dank. (Anm. aus gegebenem Anlass: Varzil ist NICHT türkisch.) Varzil entstand, um den Autor von fixen Ideen zu befreien. Was er schreibt, ist für den einen oder die andere ungewohnt, und vermutlich werden es manche nicht mögen. De gustibus non est disputandum.... link (0 Kommentare) ... comment ...bereits 11316 x gelesen
Diesmal geht's darum:
- "Intercity fuhr in die falsche Richtung
Züge können sich nicht verfahren, sollte man meinen. Die Passagiere eines Intercitys von Köln nach Hamburg wurden eines Besseren belehrt: Die Bahn fuhr aus Versehen in die entgegengesetzte Richtung.... (weiter)"
Der Zugführer hat ein paar Minuten zum Nachdenken gebraucht, dann fuhr der Zug nach Köln Hbf. Die Umsteiger durften mit dem nächsten Zug wieder die 2 km nach Deutz zurück...
Die Weichen richtig zu stellen ist offenbar nicht so einfach, weder im Leben noch bei der Bahn.
Nachtrag vom 1.6.2005:
Inzwischen kann man bei Bildblog nachlesen, dass der Bildzeitungsleser eine rundum fehlerhafte Story aufgetischt bekommen hat. Noch einmal:
- Spiegel-online sei wieder einmal gedankt für die schönen kleinen Alltagsmeldungen - das spart die Lektüre der Bildzeitung.
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Exkurs:
Offenbar ist die Mehrheit der Franzosen gar nicht gegen die Verfassung, sondern sie wollte eher der Regierung, die ihnen zuletzt einen Pfingstmontag als Feiertag genommen hatte, einen Denkzettel verpassen. Das scheint typisch für den europäischen Dialog zwischen Regierung und Volk: Bei Wahlen gibt das Volk eine Antwort auf eine Frage, die gar nicht gestellt ist (zuletzt wurde in NRW bei einer Landtagswahl über die Bundespolitik abgestimmt).
Dabei gäbe es ja an der Verfassung auch Inhaltliches zu bemängeln:
Erstaunliche Bandwurmsätze enthält die Präambel, leider entspricht das aber den internationalen Gepflogenheiten.
Sprachlicher Bombast hoch zwei ist aber auch so etwas simples wie Art III 131. Er schreibt zum Thema "Verwirklichung und Funktionieren des Binnenmarkts":
- Die Mitgliedstaaten setzen sich miteinander ins Benehmen, um durch gemeinsames Vorgehen zu verhindern, dass das Funktionieren des Binnenmarkts durch Maßnahmen beeinträchtigt wird, die ein Mitgliedstaat bei einer schwerwiegenden innerstaatlichen Störung der öffentlichen Ordnung, im Kriegsfall, bei einer ernsten, eine Kriegsgefahr darstellenden internationalen Spannung oder in Erfüllung der Verpflichtungen trifft, die er im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des Friedens und der internationalen Sicherheit übernommen hat."
Von mindestens ebensolcher gedanklicher und sprachlichen Eleganz zeugt Art IV 438:
- Die durch diesen Vertrag geschaffene Europäische Union tritt die Rechtsnachfolge der durch den Vertrag über die Europäische Union gegründeten Europäischen Union und der Europäischen Gemeinschaft an.
Irgendwie kann Varzil die Ablehnung der Verfassung durch die Franzosen verstehen. Zu solchen verkorksten Ideen kann man eigentlich nur "Nein" sagen.
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Und montags steht wieder in der Zeitung: "Ganz Deutschland stöhnt unter der Hitze".
Varzil meint, er gehöre dann nicht zu Deutschland.
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