Freitag, 19. August 2005
Papa in coloniam
Fons magni gaudii:
PapsthutDiscivi:
"pileolus" est, qui volat de capite papae in aerem Coloniae. (Est imago Diurniae germanicae meridianae.)

Nota bene:
Quod licet Societati ferroviae germaniae ...
    "... Hartmutus Mehdorn Societatis praeses "valde gaudemus", inquit, "quod papa Benedictus XVIus nos visitat et Conventus Mondialis Iuventutis XXus agitur in Germania. Quae res nobis est maximum incitamentum et munus, quod toto animo et studio omni suscipimus.

    Nemo est qui neget vias principales et rete ferriviarium in Germania occidentali propter Conventum commeatu affluere frequenti, frequentissimo autem die 21° m. Aug., qui dies feriis et in Rhenania-Guestfalia et in quibusdam Batavorum regionibus afferet finem. Qua de causa Societas Ferriviaria iamdudum diligenter meditata est,
    quomodo commeatio vicinalis longinquaque stabiliretur. Ex die 15o ad diem 21um Societas Ferriviaria Germanica hamaxostichos extraordinarios CXLII sedum centum triginta miliorum ad commeationem longinquam sustentandam suggerit, necnon mandantibus conventus auctoribus curavit una cum societate vecturae publicae Rheno-Sigensi (VRS), ut hamaxostichi civitatenses frequentius veherentur et MCCL hamaxostichi regionales extraordinarii suppeditarentur. ..." (magis: Deutsche Bahn AG; ; ad translationem germanicam)
... licet Coriandro:

Varzil etiam valde gaudet, ut Hartmutus Mehdornus linguam latinam loquit (vel spripsit).

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Donnerstag, 18. August 2005
Das beste Stück in XXL-Gummi
Die Männersorge Nr. 1 zumindest im westlichen Kulturkreis, "er" könnte zu klein sein, trifft für Südafrika offenbar nicht zu.
    "Large condoms for S African men

    South African men might enjoy buying extra large condoms. A range of extra-large condoms has been launched in South Africa, to cater for "well-endowed" men...."A large number of South African men are bigger and complain about condoms being uncomfortable and too small," said Durex manager Stuart Roberts. ..."(Quelle: BBC online)
Auf einer sachlichen Ebene wird sich jeder wundern: Kondome sind zumindest heutzutage doch ziemlich elastisch, eigentlich sogar so ungefähr die elastischste Substanz, die es im Haushalt gibt. Fa. Durex befriedigt damit eher eine psychische Befindlichkeit als einen physischen Bedarf.

Hierher gehört dann auch ein Klassiker unter den Klosprüchen:
    "Tritt näher, er ist kürzer als Du denkst!"
Andererseits: wenn die Jungs in Südafrika, wo AIDS nicht nur eine Randgruppenkrankheit ist, sich für so groß(artig) halten, dass sie Sonderanfertigungen brauchen, sollen sie doch - solange sie die Sonderanfertigungen dann auch tatsächlich benutzen.

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Mittwoch, 17. August 2005
Wahlkosten
Es steht noch lange nicht fest, OB gewählt wird. Die Kosten hingegen stehen sehr wohl schon fest:
    ...Das Bundesfinanzministerium hat eine überplanmäßige Ausgabe bis zur Höhe von 49,8 Millionen Euro bewilligt, um die auf den 18. September vorgezogene Wahl zum Bundestag zu finanzieren ...
    (Quelle: Bundestag)
Das ist objektiv bei einem in die Hunderte von Milliarden gehenden Bundeshaushalt keine Haushaltskatastrophe, aber für unsereins doch eine ganze Menge Holz ...

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Kondomwiesen-Besucher - "Die brauchen wir nicht"
Inzwischen bestätigt sich der Eindruck: der Weltjugendtag ist einfach eine große tolle Party, mag der ÖPNV auch regelmäßig vor den Massen kapitulieren!
bonner hofgarten(Bild links: Bonner Hofgarten 16.8.05 im Bonner Generalanzeiger)

Egal: Super Stimmung, an jeder Ecke einfach frohes Jungvolk.
    ... Mit "Ben-e-detto"- und "Ole ole"-Rufen versuchen sich auf den Treppen vom Kölner Hauptbahnhof zum Dom eine Gruppe aus Mexiko in gelben "Benedikt 16"-Shirts und rund zwanzig Italiener gegenseitig zu übertreffen. Auf die Melodie von "We will rock you" stimmen mehrere Polen ihr "We love Benedikt" an. Das können sich die Mexikaner nicht bieten lassen und legen an Lautstärke noch ein bisschen zu....

    Auf der Domplatte ist die Tanzfläche eröffnet: Eine Gruppe italienischer Erzieher hüpft im Kreis und macht dabei lautstark Tiere nach. "Es ist phantastisch hier", erzählt Enrico Giovanni aus Rom, "eine einzige große Party." Selbst die Kölner steckt das Tanzfieber an: Helga Grau aus Bensberg macht spontan bei einem ausgelassenen Kreistanz mit. "Ich find' das toll." Wie sie bleiben viele Kölner stehen, gucken zu, wippen mit. Eine Gruppe aus Wuppertal hat sich bereits mit italienischen Pilgern verbündet und erteilt ihnen eine Lektion in kölschem Liedgut: Der Refrain des Karnevalsschlagers "Viva Colonia" klappt fast fehlerfrei.
    (Quelle: Spiegel online)
Im harten Kontrast dazu eine Meldung der TAZ von vorgestern:
    "... [Text zu Johannes Paul II. und dem letzten Weltjugendtag im Jahr 2000:] ... Der Menschenfischer nahm es offenbar gelassen hin, dass die jungen Pilgerinnen und Pilger nach dem Weltjugendtag in Rom im Jahr 2000 eine Wiese voll gebrauchter Kondome hinterließen.

    Auch liberalere Kardinäle kann dies nicht erregen. "Die Mädchen auf dem Petersplatz, die dem Papst zujubeln, haben die Pille in der Tasche. Das wissen wir schon lange", sagte der Bischof von Mainz, Karl Kardinal Lehmann, neulich. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz will sich offensichtlich nicht dauernd statt mit dem Evangelium mit Pillen und Kondomen beschäftigen - er betrachte diese Fragen der Sexualethik als "periphere Dinge", sagt er. Ganz anders Meisner, der bei diesen richtig heiß zu werden scheint. Zu fragen wäre an dieser Stelle, wen der anfangs zitierte Kardinal Meisner mit seiner Aussage eigentlich im Blick hatte, als er von der älteren Generation sprach, die ihren eigenen "verluderten Lebensstil" rechtfertigen wolle. Doch nicht etwa seinen Mainzer Mitbruder? Es geht hier auch um einen Machtkampf innerhalb des deutschen Katholizismus, welche Richtung obsiegt.

    Ratzinger jedenfalls fehlt wie Meisner jede Gelassenheit bei dem Thema - er soll im vertrauten Kreis angesichts der Kondomwiese des Weltjugendtages [vermutlich im Jahr 2000] gesagt haben: "Die brauchen wir nicht, diese Jugendlichen." Dennoch reist er nun nach Köln, um sich wie sein Vorgänger und Idol von genau solchen Jugendlichen feiern zu lassen...."
    (Quelle: taz)
Wenn die etwas weniger liberalen Kardinäle beim Weltjugendtag 2005 immer noch meinen, dass sie Jugendliche, die Kondome verwenden, "nicht brauchen", muss die Gegenfrage erlaubt sein:

Wer braucht eigentlich noch solche Kardinäle? Vielleicht ist es aber auch nur eine gezielte Desinformation der TAZ. Wo "wir" alle Papst sind, werden "wir" doch nicht mehr solchen Blödsinn sagen ...

Varzil rät den Jungs, ihre Gummis hinterher in den nächsten Mülleimer zu entsorgen.

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