Sonntag, 12. Februar 2012
Eislaufen
Seit Wochen friert es, konkreter: es ist saukalt.

Darüber kann man schimpfen - oder das beste draus machen. Eine Möglichkeit, die Kälte zu nutzen: Schlittschuhlaufen.

Dafür gibt es regelmäßig kommerzielle Möglichkeiten mitten in den Städten. Häufig bei Temperaturen von mehr als +10° kann man da bei fetziger Musik auf einer Fläche von 15 * 50 m oder ähnlich zusammen mit Hunderten von anderen Selbsdarstellern seine Pirouetten drehen.

Alternativ dazu gibt es bei länger andauernden Temperaturen von -10° und kälter die nahegelegenen Seen.

(Heider Bergsee in Brühl am 11.02.2012 gegen 11:30 Uhr)

Anfänglich war es etwas sehr gruselig, nach gefühlten 20 Jahren (richtiger vermutlich: 7 - 8 Jahre) wieder auf Schlittschuhen zu stehen. Der Drang, die unsicheren Schuhe auszuziehen, war nahezu unwiderstehlich. Aber nach ca. 10 Minuten ohne Sturz wechselt das Gefühl von Angst zu Glück: Man hat den See nahezu für sich allein.

Wie doof, dass für morgen wieder Tauwetter angesagt ist.

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