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Dienstag, 13. Dezember 2005
HiFi und Sony CD-Kopierschutz
varzil, 12:29h
Über den Sony-Kopierschutz ist ja soviel geschrieben worden (statt vieler siehe nur die Übersicht bei heise online), dass ein weiterer Text hier eigentlich überflüssig ist.
Die grandios mißlungene Sony-Aktion war dem Autor, der heute nach längerer Zeit wieder einmal im Archiv gelesen hat, offenbar schon am 1. Juni 05 übel aufgestoßen, als über die verborgenen Virus-Qualitäten des Kopierschutzes noch gar nichts bekannt war.
Der alte Spiegel-online-Artikel ist inzwischen im Bezahl-Kontent verschwunden und das Zitat bei Koriander lässt nur noch den typischen Pressemitteilungsgeschmack erkennen.
Aber es gibt offenbar einige Auswirkungen:
Das PR-Debakel bei Sony in Sachen "Kopierschutz" bremst ganz locker den Media-Center-Hype aus, ohne weitere Beeinträchtigungen auszulösen - im Alltag stört der "Kopierschutz" die allermeisten Menschen kaum. Wer hört schon CDs über seinen PC ...
Gute Musik klingt auf der konventionellen HiFi-Anlage allemal besser.
Und auch der Bericht in der letzten c't, 25 aus 2005 über die Media-Center-PCs (Link zum dem unvollständigen online-Artikel, die Papier-Ausgabe spart dem einen Kauf Erwägenden unter Umständen einige Tausend Euro) motivierte den Autor nicht gerade dazu, auch nur für eine Sekunde über einen nur mäßig gut funktionierenden Ersatz für die problemlos laufende HiFi-Anlage nachzudenken.
Varzil dankt der c't, nicht zuletzt aber auch Sony an dieser Stelle ausdrücklich dafür, zu diese Erkenntnis verholfen zu haben...
- (Wer es noch nicht oder nicht mehr weiß: Sony hat Audio-CDs mit einem Kopierschutz verkauft, der auf rootkit-Techniken zurückgreift.)
Die grandios mißlungene Sony-Aktion war dem Autor, der heute nach längerer Zeit wieder einmal im Archiv gelesen hat, offenbar schon am 1. Juni 05 übel aufgestoßen, als über die verborgenen Virus-Qualitäten des Kopierschutzes noch gar nichts bekannt war.
Der alte Spiegel-online-Artikel ist inzwischen im Bezahl-Kontent verschwunden und das Zitat bei Koriander lässt nur noch den typischen Pressemitteilungsgeschmack erkennen.
Aber es gibt offenbar einige Auswirkungen:
Das PR-Debakel bei Sony in Sachen "Kopierschutz" bremst ganz locker den Media-Center-Hype aus, ohne weitere Beeinträchtigungen auszulösen - im Alltag stört der "Kopierschutz" die allermeisten Menschen kaum. Wer hört schon CDs über seinen PC ...
Gute Musik klingt auf der konventionellen HiFi-Anlage allemal besser.
Und auch der Bericht in der letzten c't, 25 aus 2005 über die Media-Center-PCs (Link zum dem unvollständigen online-Artikel, die Papier-Ausgabe spart dem einen Kauf Erwägenden unter Umständen einige Tausend Euro) motivierte den Autor nicht gerade dazu, auch nur für eine Sekunde über einen nur mäßig gut funktionierenden Ersatz für die problemlos laufende HiFi-Anlage nachzudenken.
Varzil dankt der c't, nicht zuletzt aber auch Sony an dieser Stelle ausdrücklich dafür, zu diese Erkenntnis verholfen zu haben...
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Con und Pute
varzil, 11:29h
Da lebt man nun jahrzehntelang Grenze an Grenze und man lernt nicht aus. Es gibt immer wieder was Neues bei den Franzosen:
Bei "ordinateur", dem Ersatz für den "computer" geht es allerdings offenbar um die Wahrung eines Minimums an Sprachkultur und Alltagsästhetik. Denn wer würde schon gerne für sein alltägliches Arbeitswerkzeug ein Wort verwenden, das so ähnlich wie (pssst - Flüstermodus) "Fotzennutte" (Flüstermodus aus) klänge.
- "...Or learn that the French invented the word ordinateur in order not to have to say "computer", because con is slang for vagina and pute slang for whore, the combination of which is literally unspeakable in haunts of the chivalrous...."
(Quelle: The Independent online via Gedanken über Sinn und Zweck...)
Bei "ordinateur", dem Ersatz für den "computer" geht es allerdings offenbar um die Wahrung eines Minimums an Sprachkultur und Alltagsästhetik. Denn wer würde schon gerne für sein alltägliches Arbeitswerkzeug ein Wort verwenden, das so ähnlich wie (pssst - Flüstermodus) "Fotzennutte" (Flüstermodus aus) klänge.
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Montag, 12. Dezember 2005
Knall! Bumm! Peng!
varzil, 16:45h
Die (Nachrichten-)Welt ist explosiv, zumindest in den letzten 48 Stunden:
- In London ist ein Treibstofflager explodiert,
- in Athen eine Bombe auf einem Moped,
- in Beirut eine Autobombe gegen Syrienkritiker,
- in Lahore (Pakistan) sind es Feuerwerksraketen auf einer Hochzeitsgesellschaft.
- In Münchsmünster bei Ingolstadt ist es ein Chemiewerk,
- und auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt eine Gasflasche - allerdings schon vor drei Tagen... passt aber auch ganz gut hier hin.
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Freitag, 9. Dezember 2005
Israel soll umziehen
varzil, 18:34h
Phantasie hat er ja, der iranische Staatspräsident mit dem umständlichen Namen "Ahmadinedschad":
Tatsächlich wäre Israel ohne die Judenverfolgung in Europa nicht das, was es heute ist. Andererseits hat die Auswanderung der Juden schon vor 1933 begonnen:
Auch die Frage, warum die Palästinensischen Moslems "den Preis" bezahlen sollen, geht von falschen Voraussetzungen aus:
Die Palästinenser zahlen also "den Preis" dafür, dass sie nicht schon immer da waren, sondern ebenfalls erst mit den Juden eingewandert sind.
Warum gießt eigentlich ein persischer Staatspräsident schon wieder Öl ins Feuer? Ramadan ist doch vorbei, oder?
- "...Deutschland und Österreich forderte er auf, zum Ausgleich für die Judenverfolgung im Dritten Reich einen jüdischen Staat auf ihrem Boden zu errichten. "Wenn ihr glaubt, dass die Juden unterdrückt wurden, warum sollten die palästinensischen Moslems den Preis dafür zahlen müssen?", sagte Ahmadinedschad heute im iranischen Fernsehsender al-Alam. "Ihr habt sie unterdrückt, also gebt dem zionistischen Regime einen Teil Europas, damit sie dort die Regierung einsetzen, die sie wollen. Wir würden das unterstützen", sagte der Präsident.
Deutschland und Österreich sollten "eine, zwei oder egal wie viele ihrer Provinzen" abgeben, damit dort der jüdische Staat entstehen könne. Damit wäre "das Problem an der Wurzel gepackt", sagte Ahmadinedschad mit Blick auf den Nahost-Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.
(Quelle: Spiegel-online)
Tatsächlich wäre Israel ohne die Judenverfolgung in Europa nicht das, was es heute ist. Andererseits hat die Auswanderung der Juden schon vor 1933 begonnen:
- "Die erste Masseneinwanderung (Alija) von Juden nach Palästina erfolgt um 1882. ...
Zwischen 1924 und 1932 folgt die vierte Immigrationswelle, von 1933 bis 1939 die fünfte, wodurch die jüdische Bevölkerung in Palästina stark wächst ..."
(Quelle: wikipedia)
Auch die Frage, warum die Palästinensischen Moslems "den Preis" bezahlen sollen, geht von falschen Voraussetzungen aus:
- Während der osmanischen Herrschaft ist Palästina nur dünn bevölkert und stagniert wirtschaftlich. Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gehen von der Ankunft der ersten jüdischen Einwanderer in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts aus. In den folgenden Jahrzehnten wandern – auch deshalb – viele weitere Menschen, Juden wie Araber, in Palästina ein. ..."
(Quelle: wikipedia)
Die Palästinenser zahlen also "den Preis" dafür, dass sie nicht schon immer da waren, sondern ebenfalls erst mit den Juden eingewandert sind.
Warum gießt eigentlich ein persischer Staatspräsident schon wieder Öl ins Feuer? Ramadan ist doch vorbei, oder?
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