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Donnerstag, 16. März 2006
Vogelspinne fährt Straßenbahn
varzil, 18:29h
Da war einer mit seinem Einkauf nicht zufrieden und schickte ihn per Straßenbahn zurück:
Varzil kann sich eine schönere Straßenbahn-Begleitung vorstellen.
"... Der Stadtbahnfahrer der Kölner Verkehrsbetriebe hatte, bevor er am Dienstagabend an der Haltestelle Stadthalle in Bad Godesberg die Fahrt mit der Linie 16 aufnehmen wollte, beim Kontrollgang auf einem Sitz eine durchsichtige Plastikschachtel entdeckt. Darin krabbelte eine schwarze Spinne umher. Er eilte nach vorn und rief über Funk die Leitstelle der Stadtwerke Bonn (SWB) um Hilfe: "Ich habe hier eine riesige lebende Vogelspinne." ...
(Quelle: Bonner Generalanzeiger)
(Quelle: Bonner Generalanzeiger
Varzil kann sich eine schönere Straßenbahn-Begleitung vorstellen.
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Mittwoch, 15. März 2006
Demographisches (die fünfte)
varzil, 11:28h
Das Thema "Kinderlosigkeit" ist hier schon wiederholt (am 31.1.2005, 3.5.2005, 4.5.2005 und am 8.6.2005) thematisiert worden.
Entscheidendes hat sich in der Diskussion nicht getan. Aber es hat sich wieder einmal jemand zu Wort gemeldet - und alle Medien (Süddeutsche in der Paperausgabe, aber auch Spiegel-online u.v.a. mit Bezahl-Content) drucken es:
BILD weiß mehr.
Die Bildzeitung hat derweil wieder das Menetekel "Die Deutschen sterben aus" an die Wand geschrieben. Wie auch immer sie das ausgerechnet haben: wenn im Jahr 2004 noch 700.00 und derzeit vielleicht nur noch 600.000 Babies pro Jahr geboren werden, sind das immer noch eine ganze Menge.
Derweil hält Don Alphonso in einem sehr persönlich gehaltenen Beitrag eine lesenswerte Philippika gegen die Bevölkerungsrückgangsjammerer.
Und wo er Recht hat, hat er Recht. Es kann keine Pflicht, auch keine moralische Pflicht, geben, sich zu vermehren. Die persönliche Entscheidung eines jeden Einzelnen verdient Respekt. Was nicht hindert, dass man sich, a la Harald Schmidt in einem Zeitinterview, über einzelne Gründe für die Kinderlosigkeit nur amüsieren kann.
Denn es bleibt das eine Problem: irgendwer wird zahlen müssen. Ohne Kinder wird es nicht gehen.RechenSchätzkünste von Bild überprüft ...
Entscheidendes hat sich in der Diskussion nicht getan. Aber es hat sich wieder einmal jemand zu Wort gemeldet - und alle Medien (Süddeutsche in der Paperausgabe, aber auch Spiegel-online u.v.a. mit Bezahl-Content) drucken es:
"Geburtenrate so niedrig wie seit 1945 nicht mehr"
(Quelle:Netzeitung, dankenswerter Weise mit dauerhaft funktionierenden Links und ohne Abkassiersperre)BILD weiß mehr.
Die Bildzeitung hat derweil wieder das Menetekel "Die Deutschen sterben aus" an die Wand geschrieben. Wie auch immer sie das ausgerechnet haben: wenn im Jahr 2004 noch 700.00 und derzeit vielleicht nur noch 600.000 Babies pro Jahr geboren werden, sind das immer noch eine ganze Menge.Derweil hält Don Alphonso in einem sehr persönlich gehaltenen Beitrag eine lesenswerte Philippika gegen die Bevölkerungsrückgangsjammerer.
Und wo er Recht hat, hat er Recht. Es kann keine Pflicht, auch keine moralische Pflicht, geben, sich zu vermehren. Die persönliche Entscheidung eines jeden Einzelnen verdient Respekt. Was nicht hindert, dass man sich, a la Harald Schmidt in einem Zeitinterview, über einzelne Gründe für die Kinderlosigkeit nur amüsieren kann.
Denn es bleibt das eine Problem: irgendwer wird zahlen müssen. Ohne Kinder wird es nicht gehen.
Nachtrag 20:20
Bildblog.de hat die... link (4 Kommentare) ... comment ...bereits 725 x gelesen
Dienstag, 14. März 2006
Die "größte" Deutschstunde
varzil, 18:21h
Gestern im Rahmen der LIT Cologne:
Fragwürdig ist allerdings, was eine "große", geschweige denn eine "größte" Deutschstunde ist. Zeiteinheiten wie Stunden sind gemeinhin lang oder kurz, länger oder kürzer, usw.
Stunden im übertragenen Sinn (= Ereignisse wie z. B.Sternstunde, Unterrichtsstunde, Schäferstunde) können schön, langweilig, nervig, spannend oder ähnliches sein, aber "groß" und "größer" oder gar "am größten"? Was wäre dann die "kleinste" Deutschstunde?
- " SPIEGEL-ONLINE-Autor Bastian Sick, 15.000 Zuhörer und jede Menge Promis verwandelten gestern Abend die Kölnarena ins größte Klassenzimmer der Welt - und enthüllten grammatikalische Fußangeln wie metaphorische Störfälle. ...
KÖLN: DIE GRÖSSTE DEUTSCHSTUNDE DER WELT..."
(Quelle: Spiegel online, oder auch beim WDR)
Fragwürdig ist allerdings, was eine "große", geschweige denn eine "größte" Deutschstunde ist. Zeiteinheiten wie Stunden sind gemeinhin lang oder kurz, länger oder kürzer, usw.
Stunden im übertragenen Sinn (= Ereignisse wie z. B.Sternstunde, Unterrichtsstunde, Schäferstunde) können schön, langweilig, nervig, spannend oder ähnliches sein, aber "groß" und "größer" oder gar "am größten"? Was wäre dann die "kleinste" Deutschstunde?
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Fernsehen im Cellphone
varzil, 17:03h
Man kann auf verschiedene Art fernsehen:
- ganz klassisch: den vorhandenen Fernseher einschalten (ist doch egal, woher das Signal kommt)
- digital terrestrisch: Settop-Box und Fernseher einschalten
- Fernseher einschalten + Kabelgebühr bezahlen
- Fernseher einschalten, + Kabelgebühr und PREMIEREgebühr bezahlen
- digital oder analog via Satellit: Fernseher einschalten und Decoder für Satellitenempfang einschalten (+ demnächst für digitalen Empfang bezahlen)
- Rechner oder Notebook mit TV-Karte booten, warten, anmelden, warten, TV-Anwendung starten und einen der Empfangswege von 1 - 5 benutzen (+ ggf. bezahlen wie oben)
- Rechner oder Notebook mit TV-Karte booten, warten, anmelden, warten und Internet-TV gucken (via Internetverbindung, + Internet-Zugang bezahlen; ok, ist wahrscheinlich dann eh eine Flatrate, also sog. ehda-Kosten)
- in Kürze:
UMTS-Cellefon einschalten und "fernsehen", vor allem Fußball-Übertragungen kommen super auf dem Riesendisplay, vgl. Indiskretion Ehrensache und kostet sicherlich nichts, oder?
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